Eine leichte Berührung in Kurve 1, dann eine unantastbare Performance: Paul di Restai ist der Durchbruch gelungen

Bereits nach seiner überlegenen Leistung im Qualifying schien klar: Nur der Regen könnte auf dem EuroSpeedway Lausitz ein Gegner für Paul di Resta werden. Nachdem die Himmelstore jedoch auch während des Rennens geschlossen blieben, war gegen den 22-Jährigen kein Kraut gewachsen. Mit beeindruckender Leichtigkeit fuhr der HWA-Pilot in seinem 14. DTM-Rennen den ersten Sieg ein. "Pole, schnellste Runde und Sieg - ein Traum ist wahr geworden", zeigte sich Paul di Resta im Anschluss an das Rennen gelöst wie selten.

Lediglich eine Schrecksekunde hatte der Schotte im Verlauf seiner souveränen Fahrt zum Sieg zu verzeichnen: "Der Start war gut. Ich sah Bruno nicht im Rückspiegel, wir haben uns leicht berührt. Ich war vor ihm, mir gehörte die erste Kurve. Glücklicherweise ist nichts passiert." Gegenüber der adrivo Sportpresse zog di Resta, der im vergangen Jahr im 2005er-Mercedes auf Rang drei fuhr, eine positive Lausitzring-Bilanz: "Ich habe auf dem EuroSpeedway schon in der Formel 3 Erfolge eingefahren, dann lief es auch in der DTM von Beginn an gut hier. Ich mag die Strecke."

Nachdem er sich nun bis auf drei Punkte an Tabellenführer Timo Scheider herangearbeitet hat, geht di Resta die kommenden sieben Rennen mit Zuversicht, aber ohne überschwänglichen Optimismus an: "Es sieht gut aus für den Rest des Jahres - ich hoffe, dass ich auch auf dem Norisring ähnlich stark bin. Heute hatten wir den richtigen Speed, aber das kann sich leicht ändern. Ich mache mir keinen Druck."

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