Es wird eng am EuroSpeedway: Audi und Mercedes beenden den zweiten Test zeitgleich.

Der erste Test begann mit Schmutz auf der Strecke, der zweite mit Nieselregen. Das Fazit von Gary Paffett lautete deshalb: "So ist die Strecke nutzlos." Jedenfalls für sinnvolle Abstimmungsarbeiten. Den Beweis trat Oliver Jarvis an, der mit seinem 07er Audi durch das Kiesbett hoppelte. Für trockene Bedingungen war also wenig herauszuholen, doch die Wetterfrösche quaken schon seit Donnerstag durchs Fahrerlager, dass es durchaus auch am Sonntag im Rennen nass werden könnte. Dann könnten die Erfahrungen unter den Freitagsmischbedingungen wertvoll werden. Auch für Markus Winkelhock, der seinen Audi kurz vor Trainingsende durch das Kiesbett bewegte.

Timo Scheider und Bernd Schneider hatten mit den Bedingungen keine Probleme - sie erzielten die Bestzeit. Beide brauchten 1:19.688 Minuten, um den EuroSpeedway zu umrunden. Platz 1 ging jedoch an den Pole-Mann der ersten drei Rennen. Scheider war die Zeit zuerst gefahren.

Aber auch die ersten Verfolger des Spitzenduos waren nicht weit zurück: Bruno Spengler und Paul di Resta fehlte nur gut ein Zehntel auf die Bestzeit. Jamie Green komplettierte das Mercedes-Quartett unter den Top-5. Damit haben die Schwaben das Ergebnis des ersten Tests umgedreht: am Vormittag waren vier Audi unter den ersten Fünf. Am Nachmittag setzten sich vier Mercedes an die Spitze - die Bestzeit gehörte jedoch Audi-Pilot Scheider.

Die Top10 runden die restlichen drei 08er Audi (Martin Tomczyk, Tom Kristensen, Mattias Ekström) sowie Markus Winkelhock und Gary Paffett ab. Ralf Schumacher belegte Rang 16. Fleißigster Fahrer des Nachmittags war Jamie Green mit 52 Umläufen.

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