Nach einem kurzen Abstecher nach Italien kehrt die DTM nach Deutschland zurück. Schauplatz des vierten Saisonlaufs ist der EuroSpeedway Lausitz.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
In den vergangenen Jahren ist es für uns in der Lausitz meist nicht so toll gelaufen. Das sollte ein Grund sein, um es in diesem Jahr deutlich besser zu machen. Wir konzentrieren uns darauf, ein weiteres gutes Ergebnis nach Hause zu holen.

Mattias Ekström (Abt):
Ich freue mich schon auf die Lausitz. Ich glaube, dass dort wieder hart um die Punkte gekämpft wird. Es ist sehr eng in der Meisterschaft. Am Ende wird jeder einzelne Punkt zählen.

Martin Tomczyk (Abt):
Der EuroSpeedway wird eine große Herausforderung für uns, weil Mercedes in den letzten Jahren dort immer sehr stark gewesen ist. Wir werden uns auf ein hartes Rennen einstellen. Audi hat ein neues Auto, von dem wir noch nicht wissen, wie gut es sich an die Strecke anpassen lässt. Vielleicht haben wir ein bisschen mehr Potenzial als in den vergangenen Jahren.

Tom Kristensen (Abt):
Der EuroSpeedway ist das glatte Gegenteil zu Mugello: In Italien gab es lange und schnelle Kurven, in der Lausitz gibt es überwiegend langsame Kurven und Richtungswechsel. Die meisten Kurven werden im zweiten oder dritten Gang gefahren, es gibt nur eine schnelle Ecke. An allen anderen Stellen geht es um Bremsen und Traktion. Der Asphalt bietet wenig Grip. Ich bin mir sicher, dass mein edelweißer Audi dort ebenfalls stark sein wird. Ich möchte meine steigende Tendenz fortsetzen.

Timo Scheider (Abt):
Ich freue mich, dass unsere Autos wieder zehn Kilo leichter sind als in Mugello. Wir haben ein sehr gutes Paket, und ich bin weiter an der Tabellenspitze. Ich hoffe, dass ich die Führung am EuroSpeedway verteidigen kann. Es wird nicht einfach, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Der neue A4 war in den ersten drei Rennen sehr stark.

Alexandre Prémat (Phoenix):
Ich mag die Strecke sehr gerne und war dort im Vorjahr im Qualifying der beste Audi Fahrer. Der Kurs ist einigermaßen schnell, hat enge Schikanen, und es ist schwierig, dort wirklich schnell zu sein.

Oliver Jarvis (Phoenix):
Ich werde zum ersten Mal auf dem EuroSpeedway Lausitz antreten. Ich muss also sehr viel lernen. Aber zusammen mit dem Audi Sport Team Phoenix will ich unsere starke Form fortsetzen und hoffe auf ein gutes Rennen.

Mike Rockenfeller (Rosberg):
Es wird nicht einfacher am Lausitzring, denn wir haben noch einmal fünf Kilo mehr im Auto. Im Vorjahr war unsere Leistung nicht ganz so gut. Es wird also noch schwieriger als in Mugello. Persönlich bin ich kein großer Fan der Strecke, aber ich werde alles versuchen. Vor allem will ich ein unfallfreies Rennen haben. Dann kann man mit etwas Glück in die Punkte fahren.

Markus Winkelhock (Rosberg):
Die Strecke lag mir schon immer ganz gut. Ich habe dort eines meiner ersten Formel 3-Rennen gewonnen. Deshalb hoffe ich, dass ich in der DTM auch gut klarkomme.

Katherine Legge (Futurecom):
Ich freue mich schon sehr auf den EuroSpeedway ? auch wenn das eine Strecke ist, auf der ich noch nie gefahren bin. Der Kurs sieht so aus, als würde es Spaß machen, ihn zu erlernen.

Christijan Albers (Futurecom):
Es wird wohl sehr schwer werden am EuroSpeedway. Ich war dort 2003 und 2004 nicht sonderlich erfolgreich. Aber jetzt fahre ich ja einen Audi! In Mugello lief mein Rennen gegen Ende sehr gut. Ich hoffe, es geht so weiter. Meine Devise lautet: maximum attack!

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline):
Nach dem ?Fall Mugello? muss man einfach nach vorne schauen. Das Performance-Paket unseres Autos stimmt. Mir ist nicht unwohl vor dem Lausitzring. Es herrscht dort immer eine tolle Atmosphäre. Ich hoffe, dass wir alles, was in Mugello schiefging, abarbeiten und zurückschlagen.

Ernst Moser (Teamchef Phoenix):
Ich hätte nicht gedacht, dass wir einmal mit dem Vorjahresauto das zweitschwerste Fahrzeug im Feld besitzen würden. Das wird uns zwar nicht helfen, aber wir haben ein richtig gutes Auto. Unser Ziel ist es auch für die Lausitz, im Qualifying so weit wie möglich nach vorn zu kommen und im Rennen Punkte einzufahren.

Arno Zensen (Teamchef Rosberg):
Wir freuen uns auf die Lausitz. Bei den vergangenen beiden Rennen lief es sehr gut für uns. Ich habe nicht erwartet, dass wir im zweiten und dritten Rennen insgesamt drei Punkteränge einfahren würden. Ich hoffe, wir können diesen Schwung in die Lausitz mitnehmen und ihn umsetzen.

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