Spätestens mit seinem souverän eingefahrenen Podestplatz hat Tom Kristensen nach einem langen Leidensweg zu seiner berüchtigten Form von 2006 zurückgefunden...

In Hockenheim feierte Tom Kristensen im Oktober 2006 mit Platz drei seinen bislang letzten Podestplatz, in Hockenheim knüpfte der Däne heute nach seinem Hockenheimer Startcrash vor einem Jahr endlich wieder an seine früheren Ergebnisse an: Für den hochmotivierten Kristensen hat sich der Kreis mit einer souveränen Leistung beim Saisonauftakt geschlossen.

"Ich bin im letzten Jahr von Platz fünf gestartet. Danach war der Kampf gegen Mercedes sehr hart, aber auch sehr fair. Aber das hat natürlich den Anschluss an Mattias und Timo gekostet", berichtet Tom Kristensen gegenüber der adrivo Sportpresse von den Nachwehen seiner gestrigen Leistung im Qualifying. Schon gestern hatte er auf seinen neuen Dienstwagen nichts kommen lassen: "Mein Speed und die Strategie des Teams waren sehr gut, ich konnte die Performance des Autos auf den Punkt bringen."

Zwar nutzte Tom Kristensen das Boxenstoppfenster mithilfe gut platzierter Stopps und pfeilschneller In- und Outlaps souverän dazu, sich an Bruno Spengler und Paul di Resta vorbei auf Rang drei zu schieben. Dennoch findet er es aus persönlicher Sicht schade um die frühere Boxenstoppregelung: "Für mich wäre es besser gewesen, wie bisher schon in Runde sechs in die Box gehen zu können. Heute sah man wieder: Das Qualifying ist in diesem Jahr wichtiger denn je."

Dem kommenden Rennwochenende, das in nur fünf Tagen in der Magdeburger Börde beginnt, sieht Kristensen gelassen entgegen - feierte er hier doch zwei seiner drei DTM-Siege: "Ich bin in Dänemark aufgewachsen - dort werde ich mit meiner Familie eine kurze Pause verbringen. Bis Oschersleben werden wir mit den Ballastgewichten ein wenig spielen."

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