Nach Ralf Schumachers respektablen Debütleistungen sagt Bruno Spengler seinem berühmten Markenkollegen schon für dieses Jahr erste Erfolge voraus.

Spott war Ralf Schumacher aus seinen letzten beiden, nur mäßig erfolgreichen Formel-1-Jahren bei Toyota reichlich gewohnt. Spott schien er auch bei seinem erwartungsgemäß nicht leichten DTM-Einstieg vorauszuahnen - und baute betont bescheiden möglichen Enttäuschungen vor. Mit den Rängen 14 und zehn rief Schumacher bei seinen beiden Debütrennen zwar noch keine Begeisterungsstürme hervor. Für seine Leistung zu schämen brauchte er sich jedoch keineswegs.

"Ralf ist ein konstantes und gutes Rennen gefahren, ähnlich wie seine Teamkollegen im 2007er-Auto", hatte Mercedes-Sportchef Norbert Haug auch beim zweiten Saisonlauf lobende Worte für seinen berühmtesten Schützling übrig. Tatsächlich hatte sich Schumacher mit seinen stärksten Konkurrenten Gary Paffett und Maro Engel auf einer Augenhöhe befunden. Eine Leistung, die auch Bruno Spengler anerkennt.

"Es wäre schon für ihn, wenn er weiter so gut nach vorne kommt", sagte der Kanadier mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse des sechsfachen Grand-Prix-Siegers - dem er schon in dieser Saison eine positive Zukunft prophezeit: "Ich habe schon zu Beginn des Jahres gesagt, dass er mittelfristig in die Top 6 kommt. Natürlich muss er noch lernen, aber er lernt sehr schnell und wird in diesem Jahr noch in die Punkte kommen."

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