Nach den Auftakterfolgen von Hockenheim und Oschersleben wollen die Ingolstädtern den Hattrick. Sorgen bereitet im Neuwagenlager der Gewichtsnachteil.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Wir waren in Mugello im vergangenen Jahr stärker als Mercedes und wissen inzwischen ziemlich genau, wie gut der neue Audi A4 DTM ist. Dennoch dürfen und werden wir unsere Konkurrenten aus Stuttgart nicht unterschätzen. Sie werden nichts unversucht lassen, den Rückstand aufzuholen und zurückzuschlagen. Zudem spielt das Gewicht in Mugello eine größere Rolle als auf anderen Rennstrecken. Deshalb verspreche ich mir auch von unseren Fahrern der leichteren Vorjahresfahrzeuge gute Ergebnisse.

Mattias Ekström (Abt):
2007 stand ich in Mugello auf der Pole Position und wurde im Rennen Zweiter. Es war eines der besten Wochenenden des Jahres. Grund genug, mich auf die Neuauflage zu freuen.

Martin Tomczyk (Abt):
Ich freue mich auf Mugello. Bella Italia. Schönes Wetter, gutes Essen, tolle Strecke, schneller A4 - das passt.

Tom Kristensen (Abt):
Mugello ist eine sehr flüssig zu fahrende Strecke, extrem schnell. Wie wohl fast alle Kollegen freue ich mich auf das Rennen in Italien. Wenn es für mich weniger kurios verläuft als das letzte Rennen in Oschersleben, ist ein gutes Resultat möglich.

Timo Scheider (Abt):
Mugello ist die schnellste Strecke im Kalender. Da spürt man intensiv den aerodynamischen Abtrieb. Das gefällt mir. Wir haben 20 Kilogramm mehr Gewicht an Bord als die aktuellen C-Klassen. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher für uns, aber mit der Hochstimmung, die momentan bei uns herrscht, kann ich es kaum erwarten, nach Mugello zu fahren.

Alexandre Prémat (Phoenix):
Ich freue mich auf Mugello. Ich mag die Strecke. Im Vorjahr und bei den Tests vor Saisonbeginn waren wir dort sehr schnell. Die ersten beiden Wochenenden verliefen nicht so gut für mich. Ich bin mir aber sicher, dass wir das Auto verbessern werden und in Mugello punkten können.

Oliver Jarvis (Phoenix):
Ein ähnlich starkes Qualifying wie in Oschersleben und ein glücklicheres Rennen ohne Startunfall - das wäre fantastisch. Ich mag die Strecke, und ich glaube, die 07er Audi sind dort sehr schnell.

Mike Rockenfeller (Rosberg):
Ich habe hohe Erwartungen an Mugello. Im letzten Jahr bin ich Sechster geworden, und auch in diesem Jahr sollten Punkte möglich sein. Allerdings haben wir wegen des Erfolgs in Oschersleben Gewicht zuladen müssen.

Markus Winkelhock (Rosberg):
Beim Test war ich in Mugello Schnellster. Schon alleine deswegen freue ich mich darauf, dorthin zurückzukehren. Aber auch, weil es eine tolle Rennstrecke ist. Außerdem habe ich in Oschersleben meine ersten DTM-Punkte erkämpft. Das stimmt mich ebenfalls optimistisch.

Katherine Legge (Futurecom TME):
In Oschersleben haben wir gezeigt, dass wir mit den neueren Autos mithalten können. Daran wollen wir in Mugello anschließen. Ich denke, die Strecke dürfte uns liegen.

Christijan Albers (Futurecom TME):
Wir hatten einen guten Test in Mugello, und ich hoffe, der Unterschied zwischen unserem 06er Audi A4 DTM und den aktuellen Autos ist dort nicht so groß. Wenn es uns gelingt, frühzeitig eine gute Abstimmung zu erarbeiten und wir am Sonntag etwas mehr Glück als in den ersten beiden Rennen haben, sollte es möglich sein, gute Resultate zu erzielen.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline):
Durch das Gewichtsreglement wird es schwerer für uns, aber ich glaube, wir haben trotzdem gute Chancen. Mugello hat uns im Vorjahr hervorragend gelegen, wir waren bestens aufgestellt, wurden zwar nicht mit einem Sieg belohnt, aber der Audi A4 DTM hatte eindeutig das Zeug dazu. Jetzt wollen wir an diese Leistung anknüpfen.

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix):
Für uns gilt es, den schwarzen Sonntag von Oschersleben zu vergessen. Das sollte uns gelingen, denn dank der Tests im März sind wir bestens auf Mugello vorbereitet. Unser Ziel ist es, vorn mitzumischen.

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg):
Wir wollen unsere starke Teamleistung von Oschersleben fortsetzen. Natürlich wird das nicht einfach, aber wir waren im Vorjahr und bei den Tests in Mugello schnell. Die Strecke scheint unseren Fahrern zu liegen.

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