Von der Fünffach-Pole zum Mercedes-Sieg: Die Chancenverwertung der Abt-Audi-Mannschaft ließ in der vergangenen Saison teils zu wünschen übrig. Fünf Pole Positions zum Trotz lautete der Endstand in der Siegbilanz 7:3 zu Gunsten Mercedes\'. Doch auch aus Sicht Mattias Ekströms waren es nicht nur eine für Audi unglücklich getimte Safety-Car-Phase in Mugello oder die viel diskutierten Karambolagen in Barcelona, die bei der Siegstatistik ein besseres Abschneiden der Ingolstädter verhinderten. "Wir waren, was unsere Qualifying-Performance angeht, in der zweiten Saisonhälfte definitiv extrem stark, aber wir haben diese Pace im Rennen nicht immer halten können", kommentiert Ekström gegenüber Autosport die mäßige Chancenverwertung der Ingolstädter.

Der Schwede geht die Optimierung seines Dienstwagens gelassen an: "Ich sehe das nicht als größeres Problem, schließlich gibt es immer Raum für Verbesserung. Aber der Mangel an Rennpace trägt sicher dazu bei, dass wir uns über den Winter nicht ausruhen werden." Ebenso wie in der vergangenen Winterpause Mercedes bietet sich nun auch Audi bei der Entwicklung auf Basis einer komplett neuen Serien-Silhouette die Möglichkeit, die Charakteristik des DTM-Boliden grundlegend zu ändern.

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