Ein sportlich-fairer Enspurt im Titelkampf - und das bessere Ende für Mattias Ekström und Martin Tomczyk: So lauten die Audi-Wünsche für Hockenheim...

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Barcelona ist für uns abgehakt. Wir wünschen uns, dass wir in Hockenheim ein schönes, faires Tourenwagen-Finale sehen, das die Zuschauer begeistert. Ich hoffe, dass wir fair gegeneinander kämpfen können und den Meister sauber ausfahren - in einer Art und Weise, wie wir den Tourenwagen-Sport verstehen. Wir werden alles geben, die Meisterschaft nach Ingolstadt und Neckarsulm zu holen. Das wäre der Lohn für eine starke Teamleistung, die wir in diesem Jahr gezeigt haben.

Mattias Ekström (Abt):
Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim. Ich habe dort am Anfang des Jahres das erste Rennen gewonnen. Ich kann es kaum erwarten, zurückzukehren und um den Titel zu kämpfen. Es wird ein hartes Rennen.

Martin Tomczyk (Abt):
Noch ist nichts entschieden. Die Tabellenspitze ist vor dem letzten Rennen noch enger geworden. Wir dürfen uns in Hockenheim auf ein spannendes Finale freuen. Wir haben die Führung und wollen für Audi am liebsten die Positionen eins und zwei in der Meisterschaft herausfahren.

Tom Kristensen (Abt):
Es wird interessant, nach Hockenheim zurückzukehren. Dort hat die Saison begonnen, und für mich hätte sie mit dem Unfall nicht schlechter beginnen können. Mein Ziel ist, es beim letzten Rennen besser zu machen und mitzuhelfen, den Titel für Audi zu holen. Ich hoffe auf eine große Kulisse, eine tolle Atmosphäre und ein Rennen, wie es sein sollte.

Timo Scheider (Abt):
Wir haben in Hockenheim Anfang des Jahres eine sehr gute Leistung abgeliefert. Wir hätten fast sogar einen Dreifachsieg für Audi heimfahren können. Ich bin optimistisch, zumal unsere Autos jetzt sogar zehn Kilogramm leichter sind als beim Auftakt. Ich freue mich auf ein schönes Finale.

Mike Rockenfeller (Rosberg):
Ich freue mich auf Hockenheim - vor allem, weil dort immer ein volles Haus ist. Wenn man ins Motodrom fährt, das ist schon etwas Besonderes. Ich mag die Strecke und habe dort schon viele Erfolge gehabt. Ich hoffe, dass ich mit einem guten Ergebnis in die Winterpause gehen kann.

Lucas Luhr (Rosberg):
In Hockenheim hat Anfang des Jahres meine DTM-Karriere begonnen. Seitdem habe ich viel gelernt, auch das Team hat viel gelernt. Deshalb sollten wir beim Finale relativ gut aussehen. Ich hoffe, dass wir noch ein paar Punkte einfahren.

Christian Abt (Phoenix):
Für mich wird es ein emotionales Wochenende, denn es ist mein letztes in der DTM. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf. Es wäre schön, zum Abschied noch ein gutes Ergebnis einzufahren.

Alexandre Prémat (Phoenix):
Ich mag die Strecke in Hockenheim und war dort beim Saisonauftakt im Training sehr schnell. Im Qualifying und im Rennen hatte ich leider Pech. Diese nicht so schönen Souvenirs möchte ich vergessen. Das letzte Rennen des Jahres ist immer ein besonderes. Da möchte ich für mich, Audi und das Team Phoenix noch einmal alles geben.

Markus Winkelhock (Futurecom TME):
Hockenheim ist eine meiner Lieblingsstrecken. Da ich aus der Nähe von Stuttgart komme, ist es noch dazu mein Heimrennen. Die Strecke liegt mir sehr gut. Ich war dort in der Formel 3 und anderen Rennserien immer recht erfolgreich.

Vanina Ickx (Futurecom TME):
Ich bin mein erstes DTM-Rennen in Hockenheim gefahren. Nun kehre ich zwei Jahre später nach Hockenheim zurück, um die Saison zu beenden. Es wird ein besonderes Wochenende für mich.

Hans-Jürgen Abt (Team Direktor Audi Sport Team Abt Sportsline):
Spannender als in Hockenheim kann es nicht sein, da noch drei Fahrer um den Titel kämpfen. Ich freue mich, dass zwei davon aus unserer Mannschaft sind. Wir werden uns hoch konzentriert an die Aufgabe herantasten. Dass unser Audi A4 schnell ist, wissen wir. Den Gewichtsvorteil von zehn Kilogramm nehmen wir gerne mit. Ich glaube, die Fans werden ein tolles Rennen sehen.

Ernst Moser (Team Direktor Audi Sport Team Phoenix):
Finale Hockenheim, das heißt viele Zuschauer und eine schöne Atmosphäre. Wir wissen vom ersten Rennen, dass wir in Hockenheim auch auf der Heim-Rennstrecke von Mercedes die Chance haben, Mercedes zu schlagen. Wir werden mit dem, was wir aus der Saison gelernt haben, nach Hockenheim kommen und hoffentlich die Meisterschaft für Audi einfahren.

Arno Zensen (Team Direktor Audi Sport Team Rosberg):
Das Hockenheim-Finale war schon immer ein toller Event mit vollem Haus und der Stimmung nach der Zieldurchfahrt mit den Raketen und dem Feuerwerk. Das ist sicherlich ein Erlebnis. Wir hoffen, dass wir an die Leistung von Barcelona anknüpfen können und beide Fahrer in die Punkte bekommen.

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