In einer bitteren Niederlage war für Mike Rockenfeller im Juni der erste Einsatz im Audi R10 TDI geendet: Nach einem Fahrfehler im Regen rutschte Rockenfeller bei den 24 Stunden von Le Mans ins Aus - und musste damit seine realistischen Podesthoffnungen aufgeben. Eine Woche nach dem DTM-Saisonfinale hatte der Rosberg-Fahrer und erfahrene Langstrecken-Pilot die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren: Als Ersatz für den verletzten Emanuele Pirro durfte Mike Rockenfeller beim Saisonfinale der American Le Mans Serie in Laguna Seca erneut ins Langstrecken-Lenkrad greifen - und wurde am Ende gemeinsam mit Teamkollege Marco Werner Dritter.

"Ich bin Dr. Ullrich sehr dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, hier zu fahren", resümierte Rockenfeller nach einem gelungenen Rennen in Kalifornieren, "am Anfang des Rennens war ich etwas vorsichtiger, kam aber trotzdem schnell auf Rang vier nach vorne. Nach dem ersten Boxenstopp habe ich dann auch Gas gegeben und konnte das Tempo der drei Autos vor mir mitgehen." Nach dem Fahrerwechsel brachte Marco Werner den Podestplatz in trockene Tücher; Sieger wurden ebenfalls im Audi-Boliden die Ex-DTM-Piloten Rinaldo Capello und Allan McNish.

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