Nach dem durchwachsenen Qualifying liegt eine schwierige Aufgabe vor Mercedes. Aber die Stuttgarter geben sich noch nicht geschlagen.

Jamie Green (HWA):
Der vierte Platz ist nicht optimal, doch bei dem Gewichtsunterschied von zehn Kilo zu den Audi und im Vergleich zu meinen Teamkollegen bin ich mit meinem Startplatz noch zufrieden. Ich freue mich, dass ich mich im letzten Qualifyingabschnitt noch einmal deutlich steigern konnte, das ist mir in diesem Jahr nicht immer gelungen. Unsere Long-runs am Freitag sahen gut aus, und ich denke, dass ich damit im Rennen besser aussehe als auf einer einzelnen gezeiteten Runde.

Bruno Spengler (HWA):
Das wird morgen ein schwieriges Rennen. Die Zeiten aller Fahrer liegen sehr eng beieinander. Aber ich denke jetzt nicht darüber nach, wer auf welchem Platz startet. Ich versuche, einfach mein Bestes zu geben, dann geht auch noch was. Ich weiß, dass wir eine gute Strategie haben und dass mein Team optimal arbeiten wird. Ich freue mich auf morgen.

Bernd Schneider (HWA):
Leider ist es mir nicht gelungen, eine perfekte Runde zu fahren, warum weiß ich nicht. Aber selbst wenn ? die ersten Drei waren so schnell, dass ich nicht weiß, ob ich hätte mithalten können. Doch erst im Rennen morgen zählt es, ich werde wieder alles geben, die Saison mit einem ordentlichen Resultat abzuschließen.

Daniel la Rosa (Mücke):
Ich bin zufrieden, dass ich es unter die Top-Acht geschafft habe, schade nur, dass ich zehn Plätze nach hinten versetzt werde. Leider lief ich auf meiner schnellsten Runde auf Martin Tomczyk auf, der mich wohl nicht gesehen hat. Sonst wäre ich vielleicht noch etwas weiter nach vorn gekommen.

Gary Paffett (Persson):
Bei meinem ersten Anlauf im zweiten Teil des Qualifyings machte ich einen kleinen Fehler und musste dann am Ende alles probieren. Leider klappte es nicht ganz, doch auch vom neunten Platz ist morgen ein gutes Ergebnis möglich.

Alexandros Margaritis (Persson):
Wir haben uns das ganze Wochenende über verbessert. Nur eine Zehntelsekunde schneller, und ich hätte es unter die Top-Acht geschafft. Für morgen sehe ich gute Chancen Punkte zu holen.

Mika Häkkinen (HWA):
Es war bestimmt nicht mein Ziel, hier in Hockenheim als Letzter zu starten, und das tut mir sehr Leid für mein Team. Doch die ungerechtfertigte Sportstrafe von Barcelona lässt mir keine Chance, ein aussichtsreiches Rennen zu fahren.

Paul di Resta (Persson):
Bisher ein enttäuschendes Wochenende. Es ist uns nicht gelungen, eine optimale Abstimmung zu finden. Wir werden analysieren, woran das lag. Morgen ist ein neuer Tag, ich bleibe optimistisch."

Mathias Lauda (Mücke):
Ich war auf einer schnellen Runde. In der Sachskurve bremste ich zu spät und dabei blockierten meine Vorderräder; ich rutschte in die Reifenstapel. Ohne diesen Fehler wäre der Sprung in die nächste Runde drin gewesen.

Susie Stoddart (Mücke):
Das Auto war gut, aber ich habe es leider nicht geschafft, in die nächste Runde kommen. Im Rennen morgen werde ich alles für einen positiven Abschluss dieser Saison geben.

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
Eine ordentliche Leistung von Jamie Green. Das Gewichtshandicap der neuen C-Klasse von zehn Kilogramm bedeutet auf dieser Strecke rund zwei Zehntelsekunden, Jamie liegt 0,166 Sekunden hinter der Pole, ist also im Trefferbereich, aber leider trotz des geringen Abstandes hinter drei Konkurrenten platziert. Die Audis haben eine gute Leistung gezeigt und sind vorne kompakt aufgestellt ? das ist uns leider erst ab Startplatz sechs gelungen. Aber wir haben sechs C-Klassen auf den ersten zehn Plätzen in den ersten fünf Reihen, darunter Meisterschaftsaspirant Bruno Spengler in Reihe drei. Wir werden morgen kämpfen ? hart und fair. Vor ausverkauftem Haus soll die DTM ein großes und spannendes Finale erleben.

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