Seit seinem Abstecher nach Amerika läuft es bei Mike Rockenfeller wieder besser. Der Jahreswagenpilot setzte sich frühzeitig an die Spitze.

Der zweite Test am Freitagnachmittag gestaltete sich um einiges abwechslungsreicher als Test eins. Zu Beginn hatte es sich Martin Tomczyk wieder an der Spitze bequem gemacht. Doch wenige Minuten später brannte Mike Rockenfeller gleich zwei Mal hintereinander die Bestzeit auf den Asphalt. Seine Zeit von 1:33.860 Minuten konnte im Anschluss keiner mehr knacken. Dafür ging es hinter ihm rund. Am Ende sicherte sich Timo Scheider als schnellster Fahrer eines aktuellen Boliden den zweiten Rang. Platz drei geht mit Gary Paffett auch an ein 2006er-Fahrzeug.

Auf Platz vier und fünf folgen die beiden Audi-Meisterschaftskandidaten Martin Tomcyzk und Mattias Ekström. Konkurrent Bruno Spengler erreichte hingegen nur Rang elf. Doch wie bei den Test üblich, kann man noch keine Aussage über die Quali- bzw. Renn-Performance treffen. Daniel La Rosa zeigte mit Rang sechs wieder eine gute Leistung. Mit Alexandre Prémat und Markus Winkelhock sind zwei weitere Fahrzeuge älteren Baujahres in den Top zehn vertreten. Bernd Schneider und Tom Kristensen beschließen diese. Jamie Green landete auf dem zwölften, Mika Häkkinen sogar nur auf dem 17. Rang.

Die Jahreswagen und auch die 2005er-Boliden machten den ganze Test über auf sich aufmerksam. So zeigte sich sogar Susie Stoddart für einige Zeit auf dem zweiten Rang. Auch Daniel La Rosa, Alexandre Prémat und Gary Paffett spielten in der Spitze mit. Auch für Lucas Luhr sah es zeitweise nach einer Platzierung in den Top fünf aus. Einzig Paul Di Resta zeigte sich nicht im Spitzenfeld.

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