Jedes Rennen hat seine Verlierer. Diesmal gehörten Gary Paffett und Daniel La Rosa dazu. Doch die Hoffnungen waren groß.

Gary Paffett und Daniel La Rosa waren am Nürburger Rennsonntag nicht nur im Typ ihres Dienstwagens, sondern auch in ihrem Schicksal vereint: Bei beiden traten Probleme auf - bei beiden hätte es besser laufen können. Während Paffett mit dem Setup haderte, ging bei La Rosa ein Boxenstopp daneben.

Nachdem es für Daniel La Rosa beim Boxenstopp nicht hoch ging, ging es in der Positionsliste bergab. "Wir hatten Probleme mit der Luftlanze, das Auto ging nicht hoch", erzählt der Hesse enttäuscht. " Schade, bis dahin waren wir eigentlich gut positioniert." Der achte Platz wäre für ihn dringewesen, was er mit der fünftschnellsten Zeit im Rennen bewies. Doch gegen Ende wäre es ohnehin schwierig für den Mücke-Piloten geworden: "Ich bin 28 Runden auf einem Satz Reifen unterwegs gewesen und hatte dann keinen Grip mehr auf den Hinterreifen - damit hatte ich ganz schön zu kämpfen." Trotzdem ist die Enttäuschung über Platz 14 bei Daniel La Rosa groß.

Ähnlich enttäuscht zeigt sich auch sein Kollege Gary Paffett im baugleichen Auto - und äußert sich gar noch drastischer: "Das war in dieser Saison vielleicht das enttäuschendste Rennen in Bezug auf unseren Speed." Schon das ganze Wochenende über hatten Paffett und das Persson-Team mit dem Setup des Mercedes zu kämpfen. Doch die Hoffnungen lagen auf dem Rennen: "Wir hatten Rennen, in denen wir im Qualifying schlecht waren, aber im Rennen schnell." Dieses Mal traf dies leider nicht zu - weshalb sich der Oschersleben-Sieger der aktuellen Saison am Ende mit Platz zwölf begnügen musste.

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