Die Freude darüber, Titelkonkurrent Mattias Ekström nur auf Platz zehn zu sehen, war für Bruno Spengler zwischenzeitlich getrübt von großer Sorge um die eigene Position: Nachdem sich Mika Häkkinen während der zweiten Session auf Rang sieben vorgearbeitet hatte, rutschte Spengler bis auf Position acht - und musste um den so wichtigen Einzug in die dritte Session bangen. Dass es am Ende trotz seiner Dominanz während der Trainingssessions nicht zur Pole Position reichte, konnte der Kanadier somit verkraften: "Ich bin zufrieden mit Platz drei."

Ebenso wie seine Teamkollegen tastete sich Spengler auf feuchter Strecke nur langsam ans Limit heran. "Es war ein sehr schweres QUalifying, weil überhaupt kein Grip auf der Strecke war. Das Auto war dennoch sehr gut", berichtet der Meisterschaftsdritte gegenüber der adrivo Sportpresse - und glaubt, für morgen gute Karten zu haben: "Natürlich ist es wichtig, morgen vor Mattias Ekström ins Ziel zu kommen. Ich gebe mein Bestes für den Sieg, zumal unser Auto gestern insbesondere auf Long Runs extrem stark war." Doch die heutige Rutschpartie soll sich morgen nicht wiederholen: "Eine trockene Strecke wäre für mich besser."

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