Mika Häkkinens Pflichtsieg zur Erhalt der Titelchancen wird mit Startplatz 8 nur bedingt begünstigt. Ans Aufgeben denkt der Finne allerdings noch nicht...

Ein Sieg müsse auf dem Nürburgring her, um seine Meisterschaftschancen nicht in weite Ferne rücken zu lassen, gestand Mika Häkkinen gestern unumwunden ein. Was am Samstag folgte, ist für das große Ziel des Finnen nur wenig förderlich: Jeweils nur knapp gelangte der HWA-Pilot in die jeweils nächste Session, um im dritten Durchgang endgültig nur auf Position acht zu landen - hinter seinen drei Teamkollegen.

"Natürlich habe ich mir mehr erhofft. Es war nicht mein Ziel, auf der achten Position zu landen", zeigt sich Häkkinen im Gespräch mit uns enttäuscht, zumal er nach den gestrigen Tests noch recht hoffnungsfroh gewesen war: "Was das Potenzial angeht, hätte ich in einer wesentlich besseren Position sein können." Nachdem Häkkinen in Mugello und Zandvoort gar die Top Ten im Qualifying verwehrt geblieben waren, muss er erneut tun, was er besonders gut kann: "Nun muss ich mich mit dem Startplatz abfinden und eine gute Aufholjagd hinlegen."

Auch die unberechenbaren Wetterverhältnisse muss der 38-Jährige in seine Rechnung einbeziehen, sollen seine Titelchancen intakt bleiben: "Wenn es im Rennen regnet, wäre das für mich definitiv von Vorteil." Auch die teaminterne Konkurrenz in Person von Bernd Schneider und Bruno Spengler müsste sich hinter ihm platzieren - ein Ziel, dem Häkkinen optimistisch entgegenblickt: "Bruno und Bernd sind in einer besseren Position als ich, aber ob das so bleibt - wir werden sehen..."

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