Wie viele seiner Kollegen hat sich Lucas Luhr schwer, an einem wechselhaften Testfreitag die gewohnte Abstimmungsarbeit abzuspulen.

Sieben Rennen währte die Pechsträhne des Lucas Luhr bislang - und noch scheint sie nicht beendet. Zwar konnte der Rosberg-Audi-Pilot am Morgen wertvolle Erfahrungen im Regen sammeln. Über die auch aus dem Qualifying so gut bekannte Position im Hinterfeld kam er allerdings auch diesmal nicht hinaus. "Für mich war es gut, im Regen zu fahren, weil ich zuvor im DTM-Auto noch nicht oft im Regen gefahren bin. Das hat auch gut funktioniert, auch wenn wir wegen des Defekts früh aufgeben mussten", bedauert Luhr gegenüber der adrivo Sportpresse das erneute Technikpech, auf Grund desen er seinen 19. Platz nicht mehr verbessern konnte.

Was die Chancen auf gute Platzierungen im Regen betrifft, bleibt der Rosberg-Pilot bei seinem Heimspiel realistisch. "Wenn es den Erfahrungswert aus dem letzten Jahr gibt, dass der 2006er-A4 im Regen tendenziell schwächer ist als der Mercedes, müsste das auch dieses Jahr so sein. An den Autos hat sich nichts geändert - die Basis ist die gleich", bewertet Luhr die Möglichkeiten seines Dienstwagens, sieht jedoch auch im Trockenen Verbesserungspotenzial: "Im Trockenen hatten wir einige Probleme, wir bis morgen abstellen sollten."

Trotz eines durchwachsenen Freitags strebt Lucas Luhr für morgen seine erste Platzierung in der letzten Session des Qualifyings an. "Es war schwer, bei den wechselnden Gripverhältnissen etwas für das Qualifying-Setup zu tun, aber wir haben ein bisschen was versucht", muss Luhr zwar einschränken - doch war der Koblenzer nicht der einzige, dem der Regen einen Strich durch die Abstimmungsrechnung machte...

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