Timo Scheider konnte seinen Startplatz zwar nicht halten, trägt mit P4 jedoch zu einem guten Audi-Ergebnis bei.

Die Formkurve zeigt bei Timo Scheider stark nach oben. Nach der Pole Position beim letzten Rennwochenene in Zandvoort konnte sich der Deutsche bei seinem Heimrennen erneut für die erste Startreihe qualifizieren - und befand sich erneut auf Podestkurs. Doch eine "aggressive" Strategie ließ seine Träume vom Podium platzen. Mit dem zweiten vierten Platz in Folge trug der Abt-Pilot aber zu einem erfolgreichen Audi Wochenende bei.

"Mit P4 ist das von mir erhoffte Podium leider nicht gekommen", sagte Scheider im Gespräch mit uns, der der Aufholjagd Mattias Ekströms wie schon in Zandvoort nicht im Wege stand. "Wir haben uns für eine aggressive Strategie entschieden, bei welcher die Reifen nicht mitspielten. Ab Mitte des letzten Stints sind wir extrem eingebrochen, meine Reifen haben nachgelassen und die Hinterachse entwickelte sich zu meinem Hauptproblem. Von daher war P4 zwar eine Enttäuschung, doch auf der anderen Seite freue ich mich darüber, dass wir dem Matthias [Ekström] und dem Martin [Tomczyk] etwas helfen konnten. Wir haben zu einem guten Audi-Ergebnis beigetragen."

Sein verpasster Podestplatz brachte Scheider in der Meisterschaft auf den siebten Platz nach vorne. Der Rückstand auf den Sechsplatzierten Mika Hakkinen hat sich auf fünf Punkte reduziert - bei noch zwei zu fahrenden Rennen: "In der Gesamtwertung habe nicht nur ich, sondern auch die Meisterschaftskandidaten einen Schritt nach vorne gemacht. Von diesem Standpunkt aus sollten wir eigentlich alle glücklich sein."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH