Rockenfeller und Luhr wußten, dass es nicht weit nach vorne gehen kann. Aber Platz 16 und 17 sind eine große Enttäuschung.

Die Pechsträhne für Mike Rockenfeller und Lucas Luhr geht weiter. Auch am Nürburgring mussten sie sich mit hinteren Plätzen zufrieden geben. Doch auch sie werden in den Kampf um die Meisterschaft von Audi eingebunden.

Für Mike Rockenfeller war die Chance auf eine gute Platzierung sehr schnell dahin. Nach der Kollision mit Markus Winkelhock, musste er zu einer Drive-Trough-Strafe antreten. "Das war so ein typisches Missverständnis. Er ist nach links und ich bin nach rechts. Ich konnte nichts sehen, da man in den DTM-Bolden zur Seite kaum etwas sieht." Einen Fakt, den auch Markus Winkelhock bestätigt. Danach war das Rennen gelaufen. Einziger Trost für Rockenfeller ist der Audi-Erfolg, zu dem er auf jeden Fall beitragen will: "Ab meinem Strafantritt habe ich nur versucht den Jungs da vorne so gut zu helfen wie ich konnte."

Bei Lucas Luhr hatte sich das ganze Wochenende in seine Pechsträhne eingereiht und fand im Rennen seinen Höhepunkt. Vor allem die Taktik machte dem Nachvornekommen einen Strich durch die Rechnung. "Wir sind einen langen ersten Stint gefahren und haben dadurch viel Zeit verloren." Luhr hätte sich Chancen auf den zehnten oder elften Platz ausgerechnet, aber dann wäre die Stimmung bei ihm auch nicht besser gewesen. "Nur die ersten acht bekommen Punkte. Dahinter ist es egal ob man neunter oder 17. wird", meint der Rosberg-Pilot frustriert.

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