Sowohl im Nassen als auch im Trockenen war Mercedes den Audis wieder ebenbürtig. Dennoch hoffen die Stuttgarter insgeheim auf Regen.

Die "Rache für Zandvoort" hat begonnen - allerdings noch nicht ganz so, wie man sich das bei Mercedes erhofft hat. Denn von einer Dominanz der Sterne war noch nicht so viel zu spüren. Selbst auf feuchter Strecke - eigentlich die Mercedes-Paradebedingungen - ergab sich eher ein differenziertes Bild. Zwar standen zwei C-Klassen-Piloten ganz vorne in der Zeitentabelle, doch dicht dahinter lauerte gleich die ganze Audi-Neuwagen-Armada plus Alexandre Prémat.

Auf trockener Strecke am Nachmittag hatte hingegen Audi die Nase einen Tick vorn. "Es war ein schwieriger Start ins Wochenende. Das Wetter hat allen ihr Testprogramm zerstört. Damit mussten wir leben", fand Mika Häkkinen, der im Nassen nur von Paul Di Resta unterboten wurde. Dennoch werden die beiden nicht die Einzigen Mercedes-Piloten sein, die morgen auf Regen hoffen. Denn dann würden die Stuttgarter zumindest leicht favorisiert ins Qualifying gehen.

Doch auch wenn die große Revanche auf dem Nürburgring ausbleiben wird - eine Klatsche à la Zandvoort müssen die um 5 Kilo abgespeckten Mercedes hier wohl nicht fürchten. Die im Verhältnis zu Audi immer noch 10 Kilo schwereren 2007er C-Klassen scheinen nach den Eindrücken des Freitagstests auf Augenhöhe mit den Ingolstädtern zu liegen. Die Jahres- und Gebrauchtwagen der Stuttgarter präsentierten sich trotz des fast schon traditionellen Gewichtsnachteils sogar leicht überlegen.

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