Ihr Ziel war klar: Mattias Ekström sollte nicht zu schnell zu weit nach vorne kommen. Gelungen ist das nicht.

Sechs Mercedes hatte Mattias Ekström am Start vor sich - alle bis auf einen überholte er. "Eine der Schlüsselszenen war, dass unser Hauptrivale Ekström mich überholen konnte", gestand Jamie Green. "Das war sehr enttäuschend für mich und das Team im Besonderen." Trotzdem kam Green als Bester des Mercedes-Mittelfeldblocks auf Rang 5 ins Ziel. "Wir sind sehr enttäuscht darüber, aber ich kann es nicht mehr ändern. Ich habe mein Bestes getan, aber das war sicher kein guter Job, den ich da gemacht." Sein Auto sei aber konkurrenzfähig gewesen.

Das sieht auch Paul Di Resta so. "Wir hatten eine starke Performance", sagte er. "Wir haben getan, was wir hätten tun können. Wir müssen schauen warum wir das Wochenende über ein bisschen langsamer waren und versuchen uns in Barcelona zu verbessern." Seinen 6. Platz verdankt Di Resta einer frechen Aktion und einem Fehler von Bernd Schneider. "Bernd und Rockenfeller hatten ein Duell, Bernd hat einen kleinen Fehler gemacht und ich konnte vorbei - und am Ende war ich schneller, das ist alles."

Der betroffene amtierende Champion war auch nicht wirklich zufrieden. "Von 5 auf 7 war nicht so gut, aber ich denke es war eine harte enge Geschichte", sagte er. "Rockenfeller hat mich ziemlich aufgehalten und durch das Manöver mit ihm sind meine Teamkollegen vorbeigekommen. Von da an hatte ich Kristensen im Heck und musste nach hinten und vorne gucken - aber es hat auch Spaß gemacht."

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