Nach dem erfolgreichsten DTM-Lauf der Markengeschichte wollen die Ingolstädter in der Eifel einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Die kleine Pause im DTM-Kalender hat uns allen gut getan. Wir waren allerdings nicht untätig, haben den A4 DTM weiterentwickelt und waren Testen. Nach dem guten Ergebnis in Zandvoort sind wir besonders motiviert. Wir wissen, dass es auf dem Nürburgring etwas schwerer für uns wird. Aber wir sind gut vorbereitet und werden erneut versuchen, für Audi so viele Punkte wie möglich zu holen.

Mattias Ekström (Abt):
So, wie es bei den letzten Rennen zwischen Audi und Mercedes zugegangen ist, wird auch das Rennen auf dem Nürburgring verdammt hart werden. Ich hoffe, dass wir wieder so schnell sind, ein gutes Qualifying-Ergebnis erzielen können und aufs Podium kommen. Im Titelkampf zählt jeder Punkt.

Martin Tomczyk (Abt):
Nürburgring, Barcelona und Hockenheim - alles Strecken, die ich sehr gerne mag. Auf den Nürburgring freue ich mich ganz speziell. In der langen Sommerpause haben wir uns gut auf das Rennen vorbereitet.

Tom Kristensen (Abt):
Der Sommerurlaub hat mir gut getan. Die Zeit nach dem Comeback war extrem hart für mich. Nun konnte ich in Ruhe meine Fitness und meine Konzentration weiter verbessern. Zum Nürburgring komme ich immer besonders gerne. Er ist für mich die Heimat des deutschen Motorsports. 1991 habe ich dort für Volkswagen den Formel 3-Titel gewonnen. Audi kommt als Spitzenreiter in die Eifel. Die Führung wollen wir verteidigen oder am besten sogar ausbauen.

Timo Scheider (Abt):
Ich stamme aus der Gegend, deshalb freue mich wie jedes Jahr besonders auf das Rennen in der Eifel, weil immer viele Freunde und Bekannte da sind. Nach der Performance, die wir in Zandvoort gezeigt haben, bin ich auch für den Nürburgring optimistisch. Wenn wir wieder so stark als Team auftreten, gelingt mir vielleicht sogar das lang ersehnte Podium.

Mike Rockenfeller (Rosberg):
Ich freue mich sehr auf das Rennen in der Eifel: Der Nürburgring ist mein Heimrennen, ich bin nur 50 Kilometer entfernt aufgewachsen. Mit einer guten Strategie sollten wir Chancen haben, ein gutes Ergebnis einzufahren.

Lucas Luhr (Rosberg):
Der Nürburgring ist mein Heim-Grand Prix. Die fünf Wochen Pause haben sehr gut getan, um neue Motivation zu schöpfen. Es wird höchste Zeit, endlich einmal in die Punkteränge zu kommen.

Christian Abt (Phoenix):
Der Nürburgring ist eine Strecke, die uns entgegenkommt. Natürlich sind unsere Autos durch den tollen Erfolg in Zandvoort wieder etwas schwerer geworden. Aber wir sind nicht so schwer, dass wir keine Chance haben, in die Punkte zu fahren. Wir werden uns Mühe geben, das Gleiche zu erreichen wie in Zandvoort.

Alexandre Prémat (Phoenix):
Ich freue mich sehr, zum Nürburgring zurückzukehren. Ich habe dort im vergangenen Jahr ein Podiumsergebnis in der GP2 erzielt und war auf dieser Strecke schneller als (Lewis) Hamilton. Ich denke, dass es erneut möglich ist, auch mit dem 06er Audi A4 DTM ein Podiumsergebnis zu erzielen.

Markus Winkelhock (Futurecom TME):
Die Strecke am Nürburgring lag mir bisher immer gut. Sie ist eine meiner Lieblingsstrecken. Wie man zuletzt bei der Formel 1 gesehen hat, gibt es oft ziemliche Wetterkapriolen. Vielleicht kann ich davon profitieren...

Vanina Ickx (Futurecom TME):
Nach der längeren Pause kann ich es kaum erwarten, wieder beim Team zu sein und den Audi A4 DTM zu fahren. Diese Strecke mag ich sehr. Dass das Wetter dort oft unbeständig ist, kommt mir entgegen: Ich mag es gerne, wenn es regnet.

Hans-Jürgen Abt (Team Direktor Audi Sport Team Abt Sportsline):
Von mir aus kann es so weitergehen wie in Zandvoort. Wir haben in der Sommerpause die Akkus etwas aufgetankt. Wir freuen uns auf den Nürburgring. Dort haben wir schon viele schöne Erfolge erzielt. Wir werden weiter für die Meisterschaft kämpfen.

Ernst Moser (Team Direktor Audi Sport Team Phoenix):
Unsere Leistungskurve geht schon längere Zeit nach oben. In Zandvoort haben wir endlich gezeigt, was wir drauf haben. Vor allem konnten wir es in ein Podiumsergebnis umsetzen, was in der DTM nicht so einfach ist. Das zu toppen, wird schwierig. Aber wir wollen unsere Leistung beim Heimrennen bestätigen.

Arno Zensen (Team Direktor Audi Sport Team Rosberg):
Auch für mich ist der Nürburgring ein Heimspiel: Ich bin in der Nähe geboren und habe meine ersten Lebensjahre dort verbracht. Umso mehr freue ich mich auf die Eifel. Ich hoffe, wir bleiben von den Wetterkapriolen verschont, wie sie in der Formel 1 herrschten. Dann werden wir wieder ein spannendes DTM-Rennen sehen.

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