Auf ein konstant gutes Qualifying in Mugello folgte in Zandvoort ein eher wechselhaftes - mit gleichem Ausgang.

Noch in Mugello war Martin Tomczyk nur mäßig begeistert über seinen dritten Startplatz gewesen - diesmal zeigte er sich weitaus genügsamer. Zwar hatte der Bayer auch diesmal unter Beweis gestellt, dass auch er den Speed gehabt hätte, für die zweite Audi-Pole der Saison zu sorgen. Am Ende zeigte er sich gegenüber der adrivo Sportpresse dennoch zufrieden: "Platz drei ist keine schlechte Ausgangsposition; ich bin froh darüber, zumal noch zwei weitere Audis hinter mir sind."

So war das Qualifying anders als in Mugello, wo er während der ersten und zweiten Session konstante Bestzeiten gefahren war, für ihn weit weniger konstant verlaufen. Nur knapp gelang Tomczyk der Einzug in die dritte Session, nachdem er auf dem zweiten Satz ungewöhnlich wenig Grip gefunden hatte. "Die Unterbrechung durch Vaninas Unfall hat mich mental ein bisschen rausgebracht, auch die Streckenbedingungen haben gelitten. Somit gab es in der zweiten Session sehr wenig Haftung auf der Strecke", musste Tomczyk feststellen.

"Zum Glück habe ich es trotzdem in die dritte Session geschafft, wo dann wieder ganz normaler Grip herrschte", berichtet Tomczyk, der sich morgen im Kampf um seinen ersten Saisonsieg in einer guten Position sieht: "Mugello und Zandvoort sind Strecken, die Audi sehr liegen; auch unser Gewichtsvorteil ist nicht zu unterschätzen. Zurzeit passt das Gesamtkonzept."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH