Der Zandvoort-Sieger von 2005 erlebte einen eher unauffälligen Testfreitag - ließ allerdings einen deutlichen Aufwärtstrend durchscheinen.

Sein bislang letzter Auftritt in Zandvoort endete 2005 auf dem Weg zum DTM-Titel mit einem Sieg - und doch verbindet Gary Paffett mit dem niederländischen Dünenkurs ein eher zwiespältiges Verhältnis. "In der Vergangenheit ist es hier für mich entweder richtig gut oder richtig schlecht gelaufen; für mich ist Zandvoort wie eine Lotterie", resümiert der Brite, der heute allerdings die Ausnahme von der Regel erlebte: Der Tag hätte besser, aber auch schlechter verlaufen können.

Nachdem Paffett allerdings seinen Rückstand auf die Spitze vom ersten bis zum zweiten Training fast halbieren konnte und am Ende Platz acht einnahm, fiel das Fazit des Ex-DTM-Champions eher positiv aus. "Am Ende waren nur zwei Zehntel langsamer als die aktuellen Mercedes; damit kann ich glücklich sein", bilanziert Paffett, der allerdings abseits der markeninternen Vergleiche gestehen muss: "Wie schon in Mugello haben die Audi hier einen kleinen Vorteil, aber damit müssen wir auch diesmal leben."

So hofft der Persson-Pilot auf eine Fortsetzung jenes Aufwärtstrend, der sich im Tagesverlauf angedeutet hatte. "In den ersten Runden der ersten Session hat sich das Auto nicht so gut angefühlt, dann war es in Ordnung. Am Nachmittag sind wir lange auf alten Reifen gefahren und haben erst am Ende neue aufgezogen. Mit den zweiten Test war ich zufrieden", berichtet Paffett, der einen Teil des Potenzials noch ungenutzt ließ: "In meiner bis dahin schnellsten Runde ist mir ein Fehler passiert, der etwas Zeit gekostet hat."

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