Neben einem gelungenen Basis-Setup steht für Daniel La Rosa ebenso fest: In der Nacht zum Samstag wird er von Audi-Heckpartien träumen...

Als schnellster Mercedes-Jahreswagenpilot hatte sich Daniel La Rosa über seinen siebten Platz am Nachmittag nicht beklagen können - und hätte wohl dennoch mehr gekonnt. Im Gleichschritt hatten La Rosa und Audi-Pilot Alexandre Prémat zeitweise ihren Long Run absolviert und brannten teilweise bis auf die Hundertstelsekunde die gleichen Zeiten in den Asphalt.

"Der Long Run war auch auf Grund von Verkehr etwas durchwachsen, weil ich zunächst Tomczyk vor mir hatte", berichtet La Rosa im Gespräch mit der adrivo Sportpresse von einer ersten Begegnung mit der Konkurrenz, auf die sogleich die nächste folgte, "ich hätte vielleicht noch rund zwei Zehntel schneller gekonnt, aber Alexandres Windschatten hat etwas gestört. Ansonsten hätte es vielleicht für Platz drei gereicht. Aber ich will mich nicht über Alexandre beklagen, er war schließlich auch auf neuen Reifen unterwegs."

Wenn La Rosa nicht gerade die Heckpartie eines Audi A4 DTM studieren durfte, spulte der Hesse ein ansonsten problemloses Testprogramm ab. Lediglich die hinteren Pneus bereiten La Rosa Sorgen: "Wir lagen voll im Plan. Im zweiten Training bin ich auf neuen Reifen gefahren, das Fahrverhalten war sehr neutral. Allerdings bauten die Hinterreifen ziemlich stark ab."

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