Auch für Audi lief es wieder gut. Die Ingolstädter sicherte sich die ersten drei Plätze. Aber Mercedes ist ihnen auf den Fersen.

Für Timo Scheider beginnt das Wochenende sehr vielversprechend. Er sicherte sich mit einer Zeit von 1:35.372 Minuten den ersten Platz im ersten freien Training in Zandvoort. Zweiter auf dem 4,307 Kilometer langen Kurs wurde sein Teamkollege Tom Kristensen. Christian Abt komplettiert das Audi-Trio an der Spitze.

Doch den drei Audis hängen auch drei Mercedes im Nacken. Bruno Spengler sichert sich den vierten Platz vor seinen Teamkollegen Bernd Schneider und Jamie Green. Mit Alexandre Premat und Mike Rockenfeller folgen zwei Audi-Jahreswagen. Mika Häkkinen und Mattias Ekström komplettieren die Top zehn, die alle innerhalb einer Sekunde liegen. Der einzige aktuelle Audi, der es nicht in die Spitzengruppe schaffte war Martin Tomczyk. Er beendete das freie Training auf der 15. Position.

Während der ersten Hälfte des freien Trainings sahen die Zuschauer nur wenige Fahrzeuge auf der Strecke. So waren in der ersten halben Stunde nur Daniel La Rosa, Mattias Ekström, Susie Stoddart und Mathias Lauda gezeitete Runden gefahren. Die anderen Piloten gingen immer nur für eine Runde auf die Strecke. Die Meisten warteten auf bessere Streckenbedigungen und weniger Sand. Alexandros Margaritis, Gary Paffett und Paul Di Resta zeigten sich erst viel später.

Eine halbe Stunde vor Ende des Trainings wurden plötzlich rote Flaggen gezeigt. Allerdings war kein Auto von der Strecke abgekommen. Dafür waren mehrere Fahrzeuge der Rennleitung unterwegs und die Streckenposten kontrollierten die Curbs. Vielleicht hatten einige Teams Probleme mit den Reifen gemeldet. Als die Strecke nach zehn Minuten wieder freigegeben wurde, stürmten alle noch 19 verbliebenen Piloten auf den Kurs, um noch einige Runden fahren zu können.

Vanina Ickx stellte bereits nach wenigen Minuten ihren Audi in den Reifenstapeln der Tarzankurve ab. Sie war aus der Boxengasse herausgefahren und geradeaus durchs Kiesbett in die Reifen gedonnert. Die Belgerin verpasste damit das gesamte freie Training. Doch später sorgten die Streckenposten für ordentlich Arbeit für das Team Futurecom TME. Als sie während der Rotphase ihr Auto in die Box schleppen wollten, rissen sie die gesamte des Front des 2005er Audis ab. Damit ist sogar die Teilnahme am zweiten freien Training in Gefahr. Auch bei Markus Winkelhock gab es Probleme. Er war zu hart über die Curbs geräubert und somit Unterboden und Radaufhängung beschädigt.

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