Wie schon in Mugello glückte Mike Rockenfeller auch in Zandvoort der Sprung ins letzte Qualifyingdrittel. Eigetnlich eine gute Leistung für den Audi-Jahreswagenfahrer. Doch dieses Mal wäre der 23-jährigen gerne noch weiter vorne gelandet als auf Startplatz acht. "Ins letzte Segment zu kommen ist nicht schlecht, war auch das Ziel. Aber ich habe eigentlich erwatet, noch zwei drei Plätze weiter vorne zu stehen", sagte Rockenfeller. Doch auch so hat der Rosberg-Pilot morgen die Möglichkeit, zählbares auf sein Punktekonto hinzuzufügen und das sei ja die Hauptsache, findet Rockenfeller. "Ich hoffe ja, dass ich noch ein, zwei Plätze gut machen kann. Platz sechs wäre schön."

Gegen einen sechsten Platz hätte Teamkollege Lucas Luhr sicherlich auch nichts einzuwenden. Das zu realisieren wird für ihn jedoch etwas schwer. Der Koblenzer geht morgen von Platz zehn ins Rennen. Dennoch ist Luhr ganz zufrieden mit diesem Ergebnis. "Platz zehn ist nicht unbedingt berauschend, aber das ist leider trotzdem mein bestes Ergebnis und eine bessere Ausgangslage als Platz 15, 16." So hofft Luhr, dass er endlich das Pech abschütteln und seine ersten Punkte in der DTM einfahren kann. Dass ihm der erwartete Regen dabei behilflich sein könnte, glaubt er allerdings nicht. "Wenn ich an das Qualifying auf dem Norisring denke, dann liegt mehr Regen wohl eher nicht. Aber eigentlich ist es mir egal. Schließlich sind die Bedingungen ja für alle gleich.

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH