Zweimal stand Paul di Resta während des Rennens im Blickpunkt. Zuerst wurde er in die einzige Kollision des ansonsten sehr glimpflich verlaufenden Starts verwickelt. Bruno Spengler drängte sich neben Tom Kristensen, der gar nicht anders konnte als dorthin auszuweichen, wo Paul Di Resta schon war. Der Schotte drehte sich und fand sich auf einmal am Ende des Feldes wieder. Er selbst wollte aber noch keine Auskunft zu der Szene geben. "Ich habe es noch nicht am Fernseher gesehen, also kann ich dazu auch noch nichts sagen", so Di Resta. Aber natürlich habe ihm das das Rennen kaputt gemacht.

Das zweite Mal stand er im Mittelpunkt, als hinter ihm die Siegkandidaten von Audi aufliefen, nachdem sie ihren ersten Boxenstopp absolvierten. Von strategischem Blockieren zugunsten der besser platzierten Mercedes-Piloten konnte dennoch nicht die Rede sein, fand Di Resta. "Ich habe getan, was ich tun musste. Sie fahren ihr Rennen, ich fahre mein Rennen." Mit dieser Strategie will er auf dem Nürburgring wieder besser abschneiden als Platz 14. "Ich will zurück aufs Podium", kündigte der zweitjüngste Fahrer im Feld an. Dass er dazu in der Lage ist, hat er trotz allem auch in Zandvoort wieder bewiesen. Denn mit seiner 2005er C-Klasse gehörte er als Siebter im Qualifying wieder zu den schnellsten Mercedes-Fahrern.

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