Wie schon in Test 2 hatte Audi die Spitze fest im Griff. Doch diesmal lag mit Rockenfeller ein Jahreswagen an der Spitze. Tomczyk trotz Ausrutscher vorne dabei.

Im zweiten Test präsentierte sich Audi fast wieder so überlegen wie im Test eins am Mittag. Mike Rockenfeller fuhr mit einer Zeit von 1:45.099 Minuten die schnellste Zeit am Nachmittag. Lange führte der Rosberg-Pilot mit über einer halben Sekunde Vorsprung. Nur Martin Tomczyk kam ihm mit einem Rückstand von 0.102 Sekunden gefährlich nahe. Alexandre Prema, dem Pechvogel aus dem ersten Test, gelang in den letzten Minuten die Rückkehr auf den dritten Platz und verdrängte damit Tom Kristensen auf Rang vier. Jamie Green gelang als bester Mercdes-Pilot der Sprung auf Platz fünf.

Daniel La Rosa, der lange auf dem zweiten Platz lag lag, wurde auf die sechste Position zurückgereicht. In letzter Sekunde schaffte Mattias Ekström den Sprung auf Rang sieben. Zuvor lag der Schwede noch auf der 17. Position. Rang acht und neun geht an die beiden Mercedes-Piloten Bruno Spengler und Bernd Schneider. Timo Scheider schließt die Top 10 ab. Mika Häkkinen beendete den zweiten Test auf Position zwölf.

Bereits nach 16 Minuten musste das Training für einige Minuten unterbrochen werden. Martin Tomczyk war auf den Curb gekommen und sich ins Kiesbett gedreht. Der Audi-Pilot konnte zwar aus seiner Lage befreit werden. Zu diesem Zeitpunkt lag der Rosenheimer auf dem ersten Platz. Nach einigen Diskussionen hinter der Streckenbegrenzung konnte Tomczyk auf den eigenen vier Rädern in die Box fahren. Dabei verfrachtete er allerdings jede Menge Kies auf die Strecke. Auch sechs Minuten vor Ende des Trainings musste die rote Flagge gezeigt werden. Tom Kristensen hatte sich wie Tomczyk ins Kiesbett gedreht.

Ein paar Fahrer entschieden sich anscheinend schon heute das Qualifying Setup vorzubereiten. Alexandre Premat, Daniel La Rosa und auch Mike Rockenfeller brannten jeweils zwei schnellste Runden hintereinander auf den Asphalt. Rockenfeller nahm den restlichen Fahrern rund Sekunde ab. Die Temperaturen und damit auch die Streckenverhältnisse dürften im zweiten Test dem morgigen Zeittraining ähnlicher sein als das freie Training morgen früh.

Eine gute Leistung zeigte Susie Stoddart. Die Schottin konnte sich lange in den Top zehn aufhalten und beendete den Test als 13. Pechvogel des zweiten Tests hieß Lucas Luhr. Der Rosberg-Pilot konnte nur eine Runde absolvieren und musste des Rest des Trainings in der Box verbringen.

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