Mika Häkkinen fragt sich, warum er nicht genau so schnell fahren konnte wie Bruno Spengler.

Wie schon in Mugello war Mika Häkkinen nach dem Qualifying in Zandvoort ziemlich ratlos, warum er nur auf den 13. Startplatz fahren konnte. Zwar war allgemein erwartet worden, dass das Qualifying in Zandvoort aufgrund des Zusatzgewichts im Auto für die HWA-Piloten eher schwierig werden würde, jedoch erklärte das nicht die großen Zeitunterschiede innerhalb des Teams. "Wir hatten alle einen harten Tag. Nur Bruno [Spengler] war in der Lage trotz des hohen Gewichts eine gute Rundenzeit zu fahren", sagte Häkkinen zur adrivo Sportpresse.

"Bernd [Schneider], Jamie [Green] und ich hatten jedoch ernsthafte Probleme, das Maximum aus dem Auto herauszuholen." Nun müsse man herausfinden, wo das Problem liegt. "Eigentlich sollten wir in der Lage sein, alle die gleiche Performance abzuliefern. Wenn es um ein oder zwei Zehntel gehen würde, wäre das ja kein Problem, aber der Unterschied ist einfach zu groß", sagte Häkkinen.

Allerdings glaubt der Finne, dass man der Ursache bis zum Rennen noch auf den Grunde kommen werde. So hat er auch den Sonntag noch nicht abgeschrieben. "Ich glaube, alles ist möglich. Wir werden niemals aufgeben." Zumal ihm anders als in Mugello, wo er sogar von Platz 15 zum Sieg fuhr, dieses Mal das Wetter zur Hilfe kommen könnte. Dabei hofft Häkkinen auf "Regen und einen Mix aus allem."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH