Vor sechs Tagen war Markus Winkelhock der gefeierte Held - trotz eines Ausfalls! Bei seinem F1-Debüt im Regen zu Füßen der Nürburg kam er zu seinen ersten und vorerst einzigen Führungskilometern in der Formel 1. All das zählt an diesem Wochenende nicht mehr. In Zandvoort muss Winkelhock wieder mit einem zwei Jahre alten Audi gegen die DTM-Konkurrenz antreten. "P12 war nicht schlecht, ich habe mir zwischen Platz 12 und 15 ausgerechnet, das war nach dem Freien Training realistisch", verriet er uns nach dem Qualifying. "Platz 10 wäre theoretisch mit dem Auto möglich gewesen, aber ich habe fast das Maximum herausgeholt."

Was fehlte ihm zum Top10-Ergebnis? "Ich musste auf meiner schnellsten Runde jemanden überholen, das hat mich zwei Zehntel gekostet", sagte er. "Im Großen und Ganzen hat das Auto aber gut funktioniert." So soll es im Rennen weitergehen - dann könnte es wieder regnen. "Ich weiß nicht, wie das 2005er Auto im Regen ist, aber ich lasse das auf mich zukommen." Die Strategie für morgen müssen er und sein Futurecom TME Team erst noch bestimmen; am letzten Wochenende hat das ja schon mal ganz gut geklappt. Denn der Teamboss ist bei TME und Spyker der gleiche: Colin Kolles. Und Zandvoort gilt nicht umsonst als die Nordschleife der Niederlande. Bei so vielen Parallelen kann es doch nur gut gehen - so lange diesmal der Motor hält...

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