Auf Platz neun scheiterte Gary Paffett in Zandvoort zwar erneut knapp an den Punkterängen. Doch zumindest konnte er von sich behaupten, eines der wenigen unbeschädigten Autos ins Ziel gebracht zu haben. "Man kann hier kaum ohne Berührungen überholen - und es hätte nicht erlaubt sein dürfen, dass Fahrer andere Konkurrenten nur mithilfe von Berührungen passiert haben", lautet uns gegenüber Paffetts Kommentar zu den viel diskutierten Zandvoort-Manövern zwischen Audi und Mercedes, "ich habe mich zurückgehalten, und selbst habe ich auch nur eine ganz leichte Berührung von Mike Rockenfeller eingesteckt, die aber in Ordnung ging - ich bin clean geblieben."

Dass er trotz einer im Neuzustand befindlichen C-Klasse unbelohnt blieb, sah der DTM-Champion als Resultat mehrerer unglücklicher Umstände. "Ich hatte keinen guten Start, dann musste ich Paul Di Resta ausweichen, der sich drehte", schildert er einen ersten Positionsverlust, an den sich weitere anschlossen, "mein erster Boxenstopp dauerte einige Sekunden zu lange." So hätte der Formel-1-Testpilot durchaus das Potenzial gesehen, ebenso wie Teamkollege Alexandros Margaritis die Punkte zu erobern: "Mein Auto war schneller als die Fahrzeuge, die vor mir fuhren. Wir hätten definitiv punkten können."

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