Lucas Luhr zeigte sich weise vorausschauend: Schon nach seinem Pech von Mugello hat er für Zandvoort nicht erneut einen Punkterang versprechen wollen, um anschließend eine weitere Enttäuschung zu erleben. So fuhren die Rosberg-Piloten gestern zwar mit den Startplätzen acht und zehn ein respektables Teamergebnis ein. Doch ebenso wie Luhr ging diesmal auch Mike Rockenfeller leer aus, nachdem die Startphase noch so viel versprechend verlaufen war:

"Mein Start war perfekt; ich kam auf Platz fünf und konnte dem Audi-Pulk folgen", berichtet Rockenfeller im Gespräch mit uns, zeigte sich dann jedoch nur mäßig begeistert über die Wahl der Rennstrategie: "Dann waren leider meine beiden Stints zu lang. Ich musste draußen bleiben - und so habe ich das Rennen verloren." Statt der führenden Audi-Armada erblickte der am Ende Zehntplatzierte nur langsamere Fahrzeuge, die die Rückkehr an die Spitze erschwerten: "Nach meinen Boxenstopps bin ich in den Verkehr gekommen - und das reicht in der DTM, um zurückzufallen."

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