Auch wenn seine Fahrt insbesondere während der letzten zehn Runden nur wenig spektakulär schien: Bruno Spengler konnte sich mit Platz vier gut arrangieren.

Auch in Mugello hatte sich der Triumphator von Nürnberg in gewohnter Form präsentiert: Mit Bruno Spengler war es erneut die diesjährige Qualifying-Speerspitze der Stuttgarter, die gestern auf Startplatz sechs die beste Schadensbegrenzung betrieben hatte. Diese führte der Kanadier im Rennen mit Platz vier fort - und ließ sich von den Podestplätzen seiner Markenkollegen Mika Häkkinen und Paul Di Resta nicht von einem auch persönlich guten Fazit abbringen:

"Für mich ist Platz vier in Ordnung, die fünf Punkte sind wichtig für die Meisterschaft. Dort bleibe ich in Schlagdistanz", stellt Spengler der neue Meisterschaftsdritte gegenüber der adrivo Sportpresse fest, "natürlich hätte es noch besser sein können, aber wir haben viel aus den Möglichkeiten gemacht." Dass Spenglers Abstand auf das Führungstrio während der letzten zehn Runden immer weiter anwuchs, war nur für die Fans des HWA-Piloten beunruhigend.

So hatte sich Spengler vorzeitig mit einem sicheren vierten Platz arrangiert. "Am Ende des letzten Stints bin ich vorsichtig gefahren, ich wollte mit Blick auf die Reifen kein Risiko mehr eingehen. Ich habe nicht mehr versucht, Paul Di Resta einzuholen", berichtet ein entspannter Bruno Spengler - und fügt hinzu: "Den Druck von hinten konnte ich kontrollieren..."

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