Nach dem Rekordergebnis im Qualifying herrscht bei Audi rekordverdächtig gute Stimmung - mit nur wenigen Ausnahmen.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):
Unsere ganze Mannschaft kann stolz auf das beste Qualifying-Ergebnis von Audi in der DTM sein. Darin steckt sehr viel Arbeit. Die Startaufstellung spiegelt die bisherigen Ergebnisse des Wochenendes wider. Wir waren hier von Anfang an schnell und haben auch im Qualifying eine insgesamt starke Audi Mannschaft gesehen. Nun müssen wir das in ein gutes Rennergebnis umsetzen. Die Basis dafür haben wir geschaffen.

Mattias Ekström (Abt):
"Das ist ein toller Tag für mich: blauer Himmel, mein Geburtstag, eine geile Rennstrecke, ein perfektes Auto, eine gute Abstimmung und dann dieses Ergebnis. Der Audi A4 ist hier einfach traumhaft zu fahren.

Tom Kristensen (Abt):
Ein Traumergebnis für Audi! Das Auto passt zu dieser wunderbar schnellen Strecke. Es ist sehr heiß, aber uns sind wirklich gute Qualifying-Runden gelungen. Schon jetzt wissen wir, dass das Rennen eine andere Geschichte sein wird. Es ist toll, dass so viele Audi Fahrer vorne stehen und dass ich am besten Mannschaftsergebnis beteiligt bin.

Martin Tomczyk (Abt):
Das ist ein tolles Ergebnis für Audi - aber persönlich bin ich sehr enttäuscht. Ich war in den beiden ersten Qualifying-Sitzungen vorn und wollte unbedingt auf die Pole Position. Dann bin ich in der letzten Kurve leicht neben die Strecke geraten und habe die entscheidenden zwei Zehntelsekunden verschenkt. Jetzt brauche ich zehn oder 20 Minuten, um darüber hinweg zu kommen und dann denke ich nur noch an morgen - denn trotz allem ist der dritte Platz ja eine tolle Ausgangsposition.

Timo Scheider (Abt):
Ein Super-Ergebnis für Audi. Unsere Hoffnungen haben sich bestätigt, was schön ist. Ich hatte etwas mit den höheren Temperaturen zu kämpfen, das Auto fühlte sich bei der Hitze nicht mehr so an wie am Morgen. Wir haben etwas geändert, was sich in meinem vorletzten Anlauf ausgezahlt hat. In der letzten Runde musste ich jedoch Bruno Spengler folgen und konnte meine Reifen nicht so gut anfahren.

Alexandre Prémat (Phoenix):
Ich bin sehr zufrieden, denn ich wurde Fünfter im Qualifying. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für das 2006er Auto, sowohl im Vergleich zu den Markenkollegen als auch zu Mercedes. Selbst gegen die 2007er Audi, die hier sehr schnell sind, sehen wir ganz ordentlich aus. Jetzt wünsche ich mir ein gutes Rennen, um viele Punkte zu sammeln.

Mike Rockenfeller (Rosberg):
Platz acht ist nicht schlecht und endlich wieder einmal ein gutes Ergebnis für mich, aber ich hatte mir mehr erhofft. Es war schön, ins letzte Segment gekommen zu sein. Ich bedanke mich beim Team, das mir ein Auto hingestellt hat, mit dem das möglich war. Trotzdem wäre ich lieber etwas weiter vorne gewesen.

Christian Abt (Phoenix):
Ich bin grundsätzlich zufrieden. Gerne hätte ich noch einige Plätze weiter vorne gestanden. Die beiden Mercedes, die in die Top Acht gekommen sind, hätten wir heute schlagen können. Es hat nicht ganz gereicht. Für Sonntag habe ich noch zwei Sätze neue Reifen. Mit der richtigen Strategie kann ich wieder nach vorne fahren.

Markus Winkelhock (Futurecom TME):
Das Qualifying war nicht perfekt. Ich hatte mir nach Platz fünf im freien Training noch mehr erhofft. Dass es nicht ganz so gut werden würde wie am Morgen war klar. Mein Ziel war es, zwischen Platz acht und zwölf zu landen. Das hat mit Platz 13 nicht ganz geklappt.

Lucas Luhr (Rosberg):
Ich glaube nicht an Glück oder Pech. Wir waren gut dabei. Wir hätten in die besten Acht kommen können, und dort ist dann alles möglich. Aber plötzlich fiel die Servounterstützung der Lenkung aus, und das Lenkgefühl war sehr hart. Nun stehe ich wieder auf Platz 14 - und dort wollte ich keinesfalls sein.

Vanina Ickx (Futurecom TME):
Das Qualifying spiegelt das Freie Training wider. Unsere Leistung stimmt einfach nicht. Wir haben verschiedene Abstimmungen versucht und wurden durch einige kleinere Probleme zurückgeworfen.

Hans-Jürgen Abt (Team Direktor Audi Sport Team Abt Sportsline):
Die ganze Mannschaft ist glücklich, denn sie hat hart dafür gearbeitet. Es ist toll, wenn man so eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen kann. Jetzt müssen wir uns jedoch auf das Rennen konzentrieren, denn erst am Sonntag gibt es die Pokale. Die Voraussetzungen sind einfach super. Gratulation an das gesamte Team.

Ernst Moser (Team Direktor Audi Sport Team Phoenix):
Wir hatten uns am Morgen vorgenommen, die Arbeit mit dem Auto von Alexandre Prémat nachzuholen, die uns gestern verloren ging. Das hat recht gut funktioniert. Das Auto war schnell in der Balance, sodass wir uns auf die Feinabstimmung für das Qualifying konzentrieren konnten. Auch bei Christian (Abt) hat das gut funktioniert. Hinter den neuen Fahrzeugen von Audi haben wir die besten Plätze, und wir haben alle Mercedes hinter uns gelassen. Besser geht es nicht. Wir sind hoch zufrieden, mit beiden Autos unter den ersten Neun zu sein.

Arno Zensen (Team Direktor Audi Sport Team Rosberg):
Es ist schade, dass es uns nicht gelingt, mit beiden Autos bis ins letzte Segment zu kommen. Das wäre heute möglich gewesen. Bei Lucas (Luhr) trat ein Defekt an der Lenkung auf. Mike (Rockenfeller) war hier von Anfang an stark.

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