Es schien wie die Wiederholung des Mugello-Qualifyings vor anderer Kulisse: Wie schon in Italien hatten sich die HWA-Mercedes auch angesichts ihres Gewichtsnachteils schwer getan, die Audi-Vorliebe für schnelle und kurvige Kurse machte sich bemerkbar. Erneut schafften es mit Bruno Spengler und Paul Di Resta nur zwei Mercedes-Piloten in die letzte Session - und wieder präsentierte sich Spengler auf Rang sechs als stärkster C-Klasse-Fahrer:

"Ob Bruno es auf das Podest schaffen kann, kann ich nicht vorhersagen. Auf jeden Fall war seine Rundenzeit fantastisch; er ist nur dreieinhalb Zehntelsekunden hinter der Bestzeit", lobt Norbert Haug, der das Gewichtshandicap auf mehr als besagten Rückstand schätzt, "mit einer solchen Runde hätte er mehr als Rang sechs verdient." So betrieb Spengler, mit zehn Punkten Rückstand auf Tabellenführer Mattias Ekström durchaus ein Titelkandidat, jene Schadensbegrenzung, die den restlichen HWA-Piloten auf den Plätzen 13, 14 und 18 nicht gelingen wollte: "Insgesamt sind wir als Team nicht so gut aufgestellt, aber wir werden sehen, was morgen läuft."

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