Trotz eines mäßigen 15. Startplatzes, mitherbeigeführt durch die defekten Persson-Heizdecken, glaubt Alexandros Margaritis an gute Karten fürs Rennen.

Den Audi-Jahreswagen, allesamt nicht schlechter als auf Platz elf gewertet, hatte Alexandros Margaritis heute nur mäßig einheizen können. "Ich hätte schon gedacht, dass wir um die Top Ten mitfahren können. Jetzt sind wir auf Platz 15 - immerhin besser als in Mugello", stellt Margaritis im Gespräch mit uns fest, konnte allerdings eine eher ungewöhnliche technische Panne als Grund anführen: "Die neuen Reifen konnten wir im Qualifying nicht ausnutzen; das ganze Team hatte ein Problem mit den Heizdecken. Nur der erste Reifensatz war auf halbwegs guter Temperatur."

Nachdem Margaritis bereits beim Abbruch der ersten Session im hinteren Mittelfeld lag, blieb so auch die zweite Chance im nächsten Durchgang ungenutzt. Aus Sicht des Griechen ist dies allerdings nicht gleichbedeutend mit einer Niederlage im Rennen. "Hoffnung gibt, dass wir über das ganze Wochenende auf gebrauchten Reifen immer sehr gut waren. So sollten wir um die Punkte fahren können", kündigt der Persson-Pilot an, nachdem sich die Mercedes-Jahreswagen auch im Mugello-Rennen in guter Performance präsentiert hatten, "in den Trainings hat man gesehen, dass das eine Auto besser mit den Reifen umgeht als das andere. Die Reifen bauen sehr stark ab; daher sollte das Überholen möglich sein."

Auch den Albtraum eines jeden Pole-Inhabers, eine Safety-Car-Phase, hält Margaritis für durchaus realistisch - und will sich taktisch auf einen möglichen Pace-Car-Einsatz vorbereiten: "Man hat am Wochenende viele Abflüge gesehen; es wird sicherlich eine oder zwei Safety-Car-Phasen geben. Ein früher Boxenstopp wird strategisch entscheidend sein."

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