Eigentlich waren heute alle Mercedes-Piloten entschuldigt für eine Position weit hinten in der Startaufstellung. Der 17. Platz von Mattihas Lauda sah trotzdem doof aus. Denn sein Teamkollege bei Mücke Alexandros Margaritis fuhr mit dem gleichen Material auf Platz zehn. "Ich habe ihm gegenüber hinten raus in den letzten drei Kurven zwei, drei Zehntel verloren. Ich habe da zwar keine Fehler gemacht, aber ich hätte da wohl mehr pushen sollen. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich eine aggressive Runde gefahren bin, aber im Nachhinein ist man immer schlauer", bekannte Lauda selbstkritisch.

Mit dieser Ausgangsposition wären Punkte im Rennen auch für ihn selbst eine Überraschung. Zumal er schon im Training am Freitag gemerkt habe, dass seine Reifen im Longrun extrem abbauen. "Man braucht ein Auto das untersteuert, denn je mehr die Reifen abnutzen, desto mehr übersteuert das Auto", erklärte der Österreicher. Ganz abschreiben will Lauda das Rennen morgen dennoch nicht. Schließlich sei in der DTM mit der richtigen Strategie noch einiges möglich. "Man darf sich nie unterkriegen lassen. Ich werde morgen voll attackieren."

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