Bis wenige Minuten vor Schluss hatte Martin Tomczyk wie der sichere Pole-Inhaber ausgesehen: Seine Bestzeit aus der ersten Qualifying-Session schien selbst für die markeninterne Konkurrenz unerreichbar, auch zu Beginn des dritten Durchgangs hatte sich der Bayer an die Spitze gesetzt. Am Ende wurde es dennoch nichts mit der ersten Pole Position seit Barcelona 2006: "Persönlich bin ich nicht zufrieden, nachdem ich in der letzten Runde der dritten Session einen Fehler gemacht habe. Das war ärgerlich - vor allem, wenn man souverän die ersten beiden Sessions für sich entschieden hat", zeigt sich Tomczyk uns gegenüber enttäuscht, dass er Mattias Ekström und Tom Kristensen am Ende den Vortritt lassen musste.

Beim Blick auf das Abschneiden der Konkurrenz hellt sich die Stimmung des Abt-Audi-Piloten wieder auf: Erst auf den Rängen sechs und elf folgen die härtesten Stuttgarter Meisterschaftsrivalen Bruno Spengler und Bernd Schneider. "Dennoch ist auch meine Basis gut, zumal der beste Mercedes drei Positionen hinter mir steht", stellt Tomczyk fest, dessen Strategie für den morgigen Tag denkbar einfach ist: "Heil durchkommen und einfach meine Stints fahren..."

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