Zehn Mercedes-Boliden zwischen der dritten sowie der letzten Startreihe verteilt - bei HWA, Mücke und Persson konnte man nicht zufrieden sein.

Bruno Spengler (HWA):
Ein schwieriges Qualifying für uns. Ein Grund dafür ist sicher, dass Audi hier in diesem Jahr schon getestet hat und wir nicht. Unser Team hat einen guten Job gemacht, so dass ich mich von den Tests gestern bis zum Qualifying heute ständig gesteigert habe. Ich freue mich auf das morgige Rennen und werde alles geben, das Beste aus dem sechsten Startplatz zu machen.

Jamie Green (HWA):
Unser Auto war heute nicht so schnell, wie wir uns das erhofft hatten. Auf dieser anspruchsvollen Strecke und bei der großen Hitze wird das Rennen morgen ein harter Kampf, doch ich bin gut vorbereitet und werde attackieren, um nach vorn zu kommen.

Daniel la Rosa (Mücke):
Der zehnte Platz geht noch in Ordnung. Nach Rang 15 im Freien Training heute Morgen hatte ich nicht damit gerechnet. Aber unser Team hat eine gute Abstimmung gefunden und damit sollte ich morgen auch Punkte holen können.

Bernd Schneider (HWA):
Wir haben nach dem ersten Teil des Qualifyings etwas am Auto geändert, doch das hat leider nicht die erhofften Verbesserungen gebracht. Wir werden sehen, was das Rennen morgen bringt. Ich freue mich darauf und werde alles geben, um Punkte zu holen.

Paul di Resta (Persson):
Ein sehr schwieriges Qualifying, bei dem mir zudem ein paar Fahrfehler unterlaufen sind. Immerhin bin ich unter den Mercedes-Fahrern vorne mit dabei und mein Ziel für morgen sind die Punkteränge.

Mika Häkkinen (HWA):
Ganz bestimmt nicht das Ergebnis, das ich mir vorgenommen hatte. Wir hatten das ganze Wochenende über Probleme, die richtige Abstimmung für diese anspruchsvolle Strecke zu finden. Aber ich gebe nicht auf. Im Motorsport ist alles möglich und ich werde morgen kämpfen, um in die Punkte zu fahren.

Gary Paffett (Persson):
Heute Morgen stimmte unser Set-up, doch im Qualifying hatte ich Probleme mit der Balance, mal übersteuerte das Auto, mal untersteuerte es. Wir werden das Problem analysieren und uns morgen hoffentlich deutlich steigern.

Mathias Lauda (Mücke):
Uns war klar, dass es heute schwierig werden würde. Leider war ich im Qualifying langsamer als im Freien Training am Morgen, da ich starkes Untersteuern hatte.

Susie Stoddart (Mücke):
Das war nicht mein Tag. Das Handling stimmte nicht und damit schaffte ich keine schnellere Runde. Ich werde morgen versuchen, nach vorne zu fahren, aber Überholen wird bei den vielen schnellen Kurven auf dieser Strecke schwierig.

Alexandros Margaritis (Persson):
Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben es nicht geschafft das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Dazu habe ich auf meiner schnellsten Runde einen Fahrfehler gemacht - das war\'s.

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef:
Unser schwächstes Ergebnis nach fünf Pole Positions und zuletzt am Norisring Platz eins bis vier im Qualifying. Positiv ist, dass wir seit dem ersten Test gestern bis zum heutigen Qualifying deutlich schneller geworden sind und den Abstand von zunächst fast zwei Sekunden auf rund achteinhalb Zehntel verkürzt haben. Dass wir nach unseren Siegen zehn Kilogramm schwerer als die \'07er Audi sind, erklärt höchstens ein Drittel dieser Differenz. Zwei Drittel, also rund sechs Zehntelsekunden fehlten unserem schnellsten Auto mit Bruno Spengler heute an Speed. Wir haben aber trotzdem fünf C-Klassen in den Startreihen drei bis sechs auf den Plätzen sechs bis zwölf. Unsere HWA-Mannschaft und ihre Partnerteams Mücke und Persson haben bisher in allen fünf Rennen gute Arbeit abgeliefert und die letzten vier davon gewonnen. Gerhard Ungar und seine Ingenieure werden jetzt kräftig in die Hände spucken und bis zum Warm-up, das morgen zur Mittagszeit stattfindet, eine weitere Steigerung darstellen. Gelingt noch mal ein Schritt wie von gestern auf heute, dann verläuft das Rennen morgen Abend viel spannender als das Qualifying heute.

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