Von Startplatz zwölf aus hatte sich Susie Stoddart einiges vorgenommen - nicht weniger als die ersten DTM-Punkte sollten es werden. "Es wären Punkte möglich gewesen, aber wenn man sich am Start genau im Gerangel des Mittelfelds befindet und einen Fehler macht, wird das natürlich schwierig", resümiert die Schottin, die jedoch - möglicherweise zum Unverständnis Martin Tomczyks - keine Möglichkeit sah, die Startkarambolage zu verhindern: "In der ersten Kurve hatte ich keine Chance, den Startunfall zu verhindern. Die Bremsen blockierten, und ich traf Martin."

Hatte der erste Lackaustausch für Stoddart noch keine Konsequenzen, so trug sie aus dem zweiten eine Durchfahrtsstrafe davon - die auch sie selbst durchaus nicht ganz unverständlich fand. "Der spätere Vorfall mit Vanina war ganz klar meine Schuld, ich war zu spät auf der Bremse", gesteht die Mücke-Pilotin und erklärt den Grund für die Pirhouette ihrer belgischen Kollegin: "Als wir uns trafen, standen wir beide wieder voll auf dem Gas." Mit Blick auf ihre 2005er-C-Klasse hielten sich abgesehen vom Verlust der Motorhaube die Schäden erneut in Grenzen: "Danach war mein Rennen im Prinzip schon beendet, auch wenn das Auto nicht allzu beschädigt war und nur leichtes Untersteuern zeigte."

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