Tolles Qualifying, schlechtes Rennen - andersherum wäre es Timo Scheider siche lieber gewesen.

Gestern war Timo Scheider mit Startplatz fünf noch der beste Audi-Pilot. Doch so gut, wie es für ihn gestern im Qualifying lief, so schlecht lief es im Rennen - von Anfang an: "Ich hatte einen guten Start, aber Green ist mir in meinen Kofferraum gefahren, dadurch habe ich meine hier auf dem Norisring so wichtigen Aero-Teile verloren", erzählte Scheider der adrivo Sportpresse. Von da an sei das Auto sehr schwer zu fahren gewesen.

Doch damit nicht genug: "Dann hatte ich ein Missverständins mit Christian . In der Grundig-Kehre hat er sich verbremst und ich bin von hinten in die Lücke gestoßen. Er hatte mich dann in seinem toten Winkel, ist zurückgekommen und wir haben uns berührt. So waren dann vorne rechts noch mehr Aero-Teile hinüber", schilderte Scheider die Szene. Daraufhin fuhr er an die Box, doch nach drei Runden auf den neuen Reifen hatte ich einen Reifenschaden. "Und ein dritter Boxenstopp in der DTM ist natürlich tödlich."

Zumindest bleibt für ihn die Erkenntnis, dass er mit dem Audi-Neuwagen bei normalem Rennverlauf ganz vorne mitfahren kann. "Unsere Ausgangsposition war gut und wie ich an meinen Teamkollegen gesehen habe, war unser Auto auch im Rennen wieder sehr stark, jetzt muss ich aber mal wieder ein gutes Einzelergebnis einfahren" Die Vorraussetzungen dafür sind gut, denn in Mugello wird zum ersten Mal in dieser Saison der Audi gegenüber Mercedes mit einem Gewichtsvorteil ins Rennen gehen. "Ich hoffe, dass ich da über die Distanz komme, ohne dass mir jemand wieder in der ersten oder zweiten Kurve ins Auto fährt."

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