Verbittert präsentierte sich Vanina Ickx, nachdem ihr Rennen trotz guten Startplatzes erneut in den Leitplanken endete.

Neben dem Ex-Meisterschaftsführenden Martin Tomczyk sowie Mika Häkkinen erlebte auch Vanina Ickx ein tragisches Wochenende. Wie schon in Barcelona 2006 wuchs sie im Regen über sich hinaus und eroberte in ihrem 2005er-Audi Startplatz 14, endete aber ebenso wie in Spanien viel zu früh in den Leitplanken. Gleich mehrere Male sah sich die Belgierin von ihren Kollegen torpediert:

"Dank Mathias Lauda war das Rennen leider etwas zu früh beendet, der offensichtlich vergessen hatte, vor der ersten Kurve zu bremsen", schildert die Belgierin uns gegenüber die Ursache ihres vorzeitigen Rennendes, das sich äußerst scherbenreich gestaltete, "ich hatte einen schweren Einschlag, und am Auto ist viel zerstört worden. Selbst habe ich den Unfall gut überstanden." Der Kollision mit Lauda, der durch die Rennleitung verwarnt wurde, war eine weitere Berührung in der Grundig-Kehre vorausgegangen, die für Ickx mit einem Dreher noch glimpflich geendet hatte:

"Das Rennen hatte schon nicht so gut begonnen, nachdem auch Susie Stoddart in der ersten Kurve vergaß zu bremsen", zeigte sich die Futurecom-TME-Pilotin auch über das Manöver der Schottin mäßig begeistert, zollt ihr jedoch weit mehr Respekt als ihren männlichen Kollegen: "Aber immerhin hat sie sich entschuldigt und gesagt, es sei eindeutig ihr Fehler gewesen. Das war sehr fair von ihr, denn das täte wohl kein anderer Fahrer. Sie hat mehr Stärke als alle ihre Kollegen."

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