Man lernt nie aus: Happy und positiv gestimmt präsentiert sich Mika Häkkinen nach dem Oscherslebener Testfreitag.

Haftet in der Formel 1 einem brasilianischen Ferrari-Piloten das Image an, immerzu "a lot" zu lernen und dies mit Vorliebe kundzugeben, so tut es ihm in der DTM Mika Häkkinen gleich. Zwar nicht "a lot", aber immerhin "something" habe er gelernt, bilanziert Mika Häkkinen nach dem Oscherslebener Testfreitag. Was genau, wollte der Finne zwar nicht preisgeben - doch die Ergebnisse sprechen aus seiner Sicht für sich.

"Ich bin glücklich damit, den Tag als Zweiter beendet zu haben. Wir haben definitiv etwas gelernt, was wir für den Sonntag, aber auch für morgen mitnehmen können", verrät der HWA-Pilot, der zudem erkannt haben will: "Der Wettbewerb im Feld ist allerdings sehr eng. Es wird wieder sehr hart." Die Fortschritte, die er und sein Team gemacht hätten, seien nur schwer zu beschreiben - "andere Strecke, anderes Setup, andere Rahmenbedingungen".

Seit dem wenig gelungenen Saisonauftakt in Hockenheim hat Mika Häkkinen einige Umwälzungen bei HWA-Mercedes ausgemacht. "Wir mussten unser Auto verbessern, aber auch unser Teamwork - in jeder Hinsicht." Was laut Häkkinen natürlich nicht anders gewesen wäre, hätte man in Hockenheim gewonnen. Man lernt schließlich nie aus - auch nicht mit Blick auf die Zielvorgaben bei HWA: "1, 2, 3, 4 - das sind die Positionen, für die wir arbeiten müssen."

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