Aus Sicht Mattias Ekströms war es nur der Startplatz, der eine noch bessere Platzierung als Rang drei verhinderte.

Mangelnde Konstanz ist Mattias Ekström anders als im Vorjahr bei weitem nicht vorzuwerfen: Als einzigem Fahrer im Feld gelang es dem Schweden in Nürnberg, zum dritten Mal in dieser Saison das Podest zu erklimmen - und so immerhin mit Tabellenrang zwei alle Meisterschaftschancen zu behalten. Hatte Ekström schon 2005 mit Rang drei auf dem Norisring beste Schadensbegrenzung im Titelkampf betrieben, so wusste der DTM-Champion von 2004 auch diesmal zu überzeugen.

"Was die Abstimmung angeht, war das Auto für mehr als für den dritten Platz gut", bestätigt Mattias Ekström gegenüber der adrivo Sportpresse den Eindruck von einem im Rennen durchaus konkurrenzfähigen A4 DTM, zeigt sich mit seiner Aufholjagd jedoch zufrieden: "Aber vom siebten Startplatz aus Dritter zu werden, ist in Ordnung." Während der letzten Runden musste Ekström seine Angriffslust dämpfen, um einem Defekt vorzubeugen:

"Am Ende kam ich zwar Bernd Schneider näher, aber die Bremsen wurden extrem heiß - dadurch konnte ich nicht mehr angreifen", beschreibt der 28-Jährige kritische letzte Runden, die für den Zuschauer vergleichsweise unspektakulär erschienen, "ich habe ein bisschen Abstand gehalten, um die Bremskühlung zu verbessern, bin wieder näher herangefahren, aber dann war das Rennen schon vorbei."

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