Nach dem fünften Saisonlauf dürfte Jamie Green vom sechsten Platz allmählich bis in seine Träume verfolgt werden...

Während Bruno Spengler, Mika Häkkinen und Bernd Schneider dem Feld unter Rampenlicht davonfuhren, geriet der vierte HWA-Mercedes weit gehend in Vergessenheit: Jamie Green lieferte sich mit der Konkurrenz einen eher erschöpfenden Kampf im Mittelfeld, der mit dem nunmehr vierten sechsten Rang in dieser Saison endete. Für den Briten hatte der fünfte Saisonlauf zwei Phasen:

"Mein Auto war nicht schlecht, anders als die ersten Runden. Gleich in der ersten Kurve habe ich einige Plätze verloren und lag in der ersten Hälfte des Rennens hinter ein paar Audi", berichtet Green uns gegenüber, der angesichts einer suboptimalen Balance nur bedingt angreifen konnte, "in dieser Phase habe ich ein wenig mit dem Speed gekämpft, ich kam nicht auf gute Rundenzeiten und hatte Übersteuern. Und nach dem ersten Stopp hing ich im Verkehr fest."

Mit dem zweiten Stopp sowie dem Beginn der zweiten Rennhälfte wandte sich das Blatt. "Die Rennstrategie meines Teams war insgesamt in Ordnung, insbesondere was den Stopp unmittelbar nach der Safety-Car-Phase angeht. In der zweiten Rennhälfte habe ich mich verbessert, das Auto fühlte sich besser an, ich konnte besser angreifen und schließlich noch zu Kristensen aufschließen", erlebte Green ein noch halbwegs versöhnliches Ende - das ihn nicht von der Last befreit, endlich aus dem Schatten seiner Teamkollegen hervortreten zu müssen...

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