Ein "brutales Rennen" hatte Christian Abt angekündigt, eher mäßig fiel mit Platz zehn das Ergebnis aus. Nicht mit der Brechstange, sondern vielmehr mit einer runden fahrerischen Leistung hatte sich Abt zunächst noch auf dem besten Wege befunden, in die Punkteränge zu gelangen. "Der Start war gut, anfangs lag ich noch auf Position sieben. Nach den ersten Boxenstopps war ich gut positioniert, nachdem einige andere bereits in der Box waren, lag ich auf Position drei", berichtet der Bayer von einem bis dahin erfreulichen Rennverlauf, "das Auto war optimal abgestimmt. Das Team und ich haben haben alles richtig gemacht."

Anschließend verschlechterte sich die Performance des A4-Jahreswagens rapide, nachdem er mit seinem Nachfolger, pilotiert von Tom Kristensen, allzu enge Bekanntschaft gemacht hatte. Das Comeback des Dänen konnte von Seiten Abts nur bedingt umjubelt werden: "Dann hat mir Tom Kristensen das Rennen zerstört, indem er mir in die Seite gefahren ist. Er wohl etwas übermotiviert", vermutet der 40-Jährige, der mit den Folgen der Kollision haderte, "die Tür war kaputt, die Aerodynamik hat nicht mehr gestimmt. Ich konnte an die vorherigen Zeiten nicht mehr anknüpfen."

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