Ebenso wie Lucas Luhr, Alexandre Prémat und Mike Rockenfeller war in Le Mans auch dem vierten DTM-Piloten im Audi-Langstreckenbunde kein Glück beschieden. Mit einer trotz Verletzungspause gewohnt souveränen Vorstellung im Audi R10 TDI hatte Tom Kristensen seinen Teil zur 17 Stunden währenden Führung des Trios aus ihm, Allan McNish und Rinaldo Capello beigetragen - am Ende ging auch der Däne leer aus. Nach dem plötzlichen Verlust des Hinterrads hatte Capello einen schweren Einschlag nicht verhindern können. Der Italiener blieb unverletzt.

"Wir hatten ein großartiges Auto, perfektes Teamwork und haben das Rennen wirklich von der ersten Runde an dominiert - bis zu Rinaldos unglücklichem Unfall. Es ist kaum zu glauben und im Augenblick schwer zu verstehen", zeigte sich Kristensen nach der vergeblichen Jagd auf den achten Le-Mans-Sieg erwartungsgemäß enttäuscht. Zumindest die physische Bewährungsprobe für den fünften DTM-Saisonlauf auf dem Norisring hat der Däne mit Bravour bestanden...

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