Zwar zeigt sich Bruno Spengler zufrieden mit seinem dritten Startplatz - in der neuen ersten Kurve sieht der Kanadier jedoch bereits die Karbonscherben fliegen.

Wenngleich Abt-Audi-Pilot Timo Scheider noch die ersten beiden Qualifying-Sessions für sich entschieden hatte - zumindest in Mercedes-Reihen war der Hockenheimer Pole-Inhaber Bruno Spengler der Favorit geblieben. Dass er am Ende von Teamkollege Mika Häkkinen sowie Mike Rockenfeller auf Rang drei verwiesen wurde, stört den Kanadier jedoch nur bedingt:

"Ich bin sehr zufrieden mit dem dritten Platz, zumal man hier nur schwer überholen kann und die Zufahrt auf die erste Kurve mit 20 Autos recht gefährlich ist", sieht sich Spengler im Gespräch mit uns der größten Gefahrenzone bereits etwas entfernt - könnte doch gerade weiter hinten im Feld schon in der modifizierten ersten Kurve das Aus drohen: "Ich will mir keinen Fehler erlauben und in der ersten Kurve auf der Strecke bleiben... Der Start ist ein großer Risikofaktor, denn hier will jeder möglichst spät bremsen."

Einen schlechten Start von seiner Seite kann Spengler zwar naturgemäß nicht ausschließen - im vergangenen Jahr übernahm der DTM-Vizechampion allerdings von Rang drei aus nach dem Start unfallfrei Platz zwei. Die Ziele sind somit ähnlich gesteckt wie im Vorjahr: "Der Sieg ist auf jeden Fall das Ziel, generell aber das Podium. Das wird schwer genug, denn auch hier ist alles sehr eng", stellt Spengler fest und sieht eine Schlüsselfaktoren wie in Hockenheim: "Die Boxenstoppstrategie wird entscheidend sein, genau wie die Performance auf alten Reifen."

Copyright: adrivo Sportpresse GmbH