Der Schwede schließt gleich im ersten Training an seine Leistung beim Saisonauftakt an. Aber das Feld liegt wieder extrem eng beisammen.

Mattias Ekström sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1:23.593min die schnellste Zeit im ersten freien Training, gefolgt von seinem Markenkollegen Lucas Luhr im Jahreswagen. Bester Mercedes-Pilot war Bruno Spengler auf Rang drei mit nur 0,062 Sekunden Rückstand.

Doch dem Franko-Kanadier saßen gleich drei weitere Audis im Nacken. Adam Carroll, der mit seinem 2005er Boliden wieder eine sehr gute Leistung zeigte, Mike Rockenfeller und Christian Abt. Erst auf dem siebten Rang fand sich der zweite Mercedes mit Bernd Schneider vor Jamie Green. Martin Tomczyk und Mathias Lauda schlossen die Top Zehn ab.

Die restlichen Fahrer aktueller Boliden verteilten sich auf die zweite Hälfte der Zeitenliste. Elfter wurde Mika Häkkinen, Platz 13 erreichte Timo Scheider. Frank Biela kam über den 20. Rang nicht hinaus. Der zweite "Neuling" ,Marko Werner, fuhr auf Rang 16.

Das freie Training nahm bei Biela und Werner einen besonders hohen Stellenwert ein. Durch ihr kurzfristiges Engagement, speziell im Fall Biela, warf Audi sie förmlich ins kalte Wasser. Da ist jeder gefahrene Kilometer wahres Gold wert.

Jedoch lag das gesamte Feld wieder sehr eng zusammen. Zwischen Ekström auf eins und Paffett auf 14 fand wieder nur eine Sekunde Platz. Auch der Abstand der restlichen Fahrer ist nicht allzu hoch. Vanina Ickx konnte ihren Abstand zum Rest des Feldes verkürzen. Lag sie in Hockenheim noch einige Sekunden zurück, beendete sie den ersten Test nur knapp 1,3 Sekunden hinter der Spitze. Die Belgierin gehörte neben Frank Biela und Marko Werner zu den fleißigsten Rundendrehern am Samstagmittag.

Die Arbeit während den beiden Tests hält sich für Fahrer und Teams in Grenzen. Waren doch erst vor etwa vier Wochen alle zu den offiziellen DTM-Testtagen auf dem 3,696km langen Kurs unterwegs. Die größten Änderungen dürften die Folgen des Gewichtsreglements ausmachen. Die Fahrer nutzten deshalb lieber die Möglichkeit, Reifen zu sparen. Gary Paffett, Susie Stoddart und Alexandros Margaritis warteten bis 40 Minuten vor Schluss, bis sie sich hinters Steuer setzten. Paul di Resta sparte es sich gleich ganz.

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