Fahrer / Startnr:Nico Rosberg (Deutschland) / 6

Lewis Hamilton (Großbritannien) / 44
Testfahrer:Pascal Wehrlein (Deutschland)
Teamchefs:Paddy Lowe, Toto Wolff
Technischer Direktor:Bob Bell
Hauptquartier:Brackley (England)
Bolide:F1W05
Motorausrüster:Mercedes-Benz (PU106A Hybrid)
F1 Debüt:2010 Bahrain
Größter Erfolg:2. der Konstrukteurs-WM 2013
Saison 2013:2. der Konstrukteurs-WM
Homepage:http://www.mercedesf1.com/de/
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BOLIDE


Der neue Silberpfeil trägt eine elegante, nicht rüsselförmige Nase. Die Fahrzeugspitze ähnelt noch am ehesten dem staubsaugerartigen Modell von Konkurrent Ferrari. "Dieses Auto ist das Endergebnis mehrerer Jahre intensiver Arbeit, aber uns ist klar, dass es erst der Anfang dieses Abenteuers ist", meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der nach dem Ende der Ära von Teamchef Ross Brawn den Rennstall zusammen mit Paddy Lowe führt. "Die Entwicklung des neuen Autos war unheimlich komplex. Es ging um das Zusammenführen des neuen Antriebsstrangs mit einem neuen Chassis und einer Menge aerodynamischer Veränderungen", sagte Wolff.

SAISONZIEL


Nach dem Sprung vom fünften auf den zweiten Platz der Konstrukteurswertung in der vergangenen Saison mit insgesamt drei Siegen (zweimal Nico Rosberg, einmal Lewis Hamilton) wollen die Silberpfeile im fünften Jahr nach der Rückkehr in die Formel 1 als Werksteam ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Daimler-Chef Dieter Zetsche bekräftigte den Anspruch noch einmal: "Selbstverständlich ist unser Ziel der Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft." Mit der massiven Reform in der Saison 2014 durch die Einführung neuer Turbomotoren und gravierender aerodynamischer Änderungen hofft Mercedes, den nächsten Schritt nach ganz oben machen zu können. "Motorenbau ist eine Kernkompetenz und wir wollen zeigen, dass wir den besten Motor bauen können", sagte Zetsche.

PROGNOSE


Die Tests vor der Saison mit dem neuen Auto waren vielversprechend. Schnelligkeit und Haltbarkeit waren dafür, dass die Wagen völlig neu konzipiert sind, schon ordentlich. Vor dem Saisonauftakt gilt das Team als das Maß der Dinge. Mehr als "vorsichtigen Optimismus" will Teamchef Wolff dennoch nicht zulassen. Aus gutem Grund. "Wir haben auch in den vergangenen Jahren beim Testen immer wieder gut ausgesehen. Trainingsweltmeister hat es schon viele gegeben", sagte Wolff. Dennoch: Am Ende des Jahres könnten die Silberpfeile einen oder sogar beide WM-Titel einheimsen.

(Stand: März 2014)