Fahrer / Startnr:Jules Bianchi (Frankreich) / 17

Max Chilton (Großbritannien) / 4
Teamchef:John Booth
Sportdirektor:Graeme Lowdon
Hauptquartier:Banbury (Großbritannien)
Bolide:MR-03
Motorausrüster:Ferrari (059/3)
F 1 Debüt:2010 Bahrain
Saison 2013:ohne WM-Punkte
Homepage:www.marussiaf1team.com
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BOLIDE


Der neue Wagen kam wegen einer technischen Panne zu spät zu den ersten Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera an. Der MR03-01 machte bei seinem Debüt aber einen guten Eindruck. Max Chilton schwelgte bereits nach fünf Runden: "Das war heute eine echte Demonstration, was für einen Schritt nach vorne wir gemacht haben als Team." Trotz gesunkenen Budgets hat Marussia aus den geringen Möglichkeiten noch das Beste gemacht. Angetrieben wird der Bolide nun von einem Ferrari-Motor (statt Cosworth). "Wir können über Ferrari nur Gutes berichten. Sie sind sehr professionell und waren von Anfang an kooperativ", sagte Teamchef John Booth.

SAISONZIEL


Das Ziel kann nur heißen: Wieder nicht Letzter werden. In der vergangenen Saison ist das gelungen: Caterham konnte hinter geschlagen werden, für den zehnten WM-Rang gibt es immerhin noch Prämien - wichtig für den gebeutelten Rennstall, bei dem der Hauptinvestor vor dem Absprung steht. Das Team, das immer noch auf seinen ersten WM-Punkt wartet, legt wegen seines russischen Eigentümers vor allem Wert auf ein gutes Abschneiden bei der Formel-1-Premiere in der russischen Olympia-Stadt Sotschi.

PROGNOSE


Das anglo-russische Team wird auch in der kommenden Saison den Briten Max Chilton neben Jules Bianchi aus Frankreich ins Rennen schicken und setzt damit als nur einer von zwei Rennställen auf vollständige Kontinuität bei beiden Piloten. Das Team wird es weiter schwer haben, aber mit den neuen Ferrari-Motoren und der nun immerhin jeweils einjährigen Erfahrung von Chilton und Bianchi ist es gut möglich, dass der letzte Platz wieder vermieden werden kann. Immerhin hat Marussia kaum etwas zu verlieren.

(Stand: März 2014)